Berliner CDU-Generalsekretär will Modernisierungsumlage befristen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Generalsekretär der Berliner CDU, Stefan Evers, hat gefordert, Modernisierungskosten nur noch zeitlich befristet auf Wohnungsmieten aufzuschlagen. Ihm sei nicht ersichtlich, warum Modernisierungen betriebswirtschaftlich nach einigen Jahren abgeschrieben seien, aber trotzdem dauerhaft die Miete belasteten, sagte Evers dem RBB. "Wenn beispielsweise eine Heizungsanlage betriebswirtschaftlich abgeschrieben ist, dann darf sie auch nicht mehr auf die Miete aufgerechnet werden", forderte der CDU-Politiker. Das Argument, dass sich mit einer Modernisierung für Mieter der Wohnwert erhöhe, akzeptiere er nicht: "Das heutige System führt im Ergebnis dazu, dass ein Mieter eine Heizungsanlage dreimal, viermal, fünfmal in seinem Leben zu bezahlen hat. Das ist niemandem erklärbar und ich finde, der Zustand muss abgestellt werden."
Die Modernisierungsumlage ist im Mietrecht auf Bundesebene geregelt. Evers zeigte sich optimistisch, mit seiner Forderung auch bei den eigenen Parteifreunden im Bundestag durchzudringen: "Wir sind streitlustig, wir haben in Berlin besondere Erfahrungen und die bringen wir auf Bundesebene auch ein und insofern schauen wir mal, ob wir da nicht auch Bewegung bei der CDU insgesamt sehen."
Anzeige
Foto: Gas-Heizung aus den 90ern, über dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenPolizei nimmt Tatverdächtigen nach Tankstellenraub fest
SportVfB Stuttgart verpflichtet Dzenan Pejcinovic
NachrichtenDigitalbeleg soll Bonpflicht in Deutschland ablösen
NachrichtenSPD-Politikerin gegen Ausweitung der Bundeswehr-Zuständigkeiten
NiedersachsenMotorradfahrer stirbt bei Unfall auf der L815 im Ammerland
NachrichtenHenrichmann will Geheimdienste zu Cyber-Präventivschlägen befähigen
