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Bericht: Spahn verdreißigfacht Werbeausgaben in Coronakrise

Bundesgesundheitsministerium, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesgesundheitsministerium (BMG) unter der Leitung von Jens Spahn (CDU) hat in der Coronakrise das Budget für Öffentlichkeitsarbeit deutlich überschritten. Das berichtet der „Spiegel“ unter Berufung auf das Ministerium. Demnach gab das Ministerium in normalen Jahren zwischen 900.000 und 1,3 Millionen Euro für Anzeigen und Werbespots in Massenmedien aus.

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Bis zum 30. Juni sollen es bereits rund 31,4 Millionen Euro gewesen sein – beinahe die Hälfte davon für Werbung in Printmedien, gefolgt von 8,5 Millionen Euro für Plakatwerbung und 6,4 Millionen Euro für TV-Kampagnen. Man habe in Zeiten der Pandemie auf „die zahlreichen nicht seriösen und interessengeleiteten Informationsangebote“ reagieren müssen, die etwa Fake News oder Verschwörungstheorien verbreiteten, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums. Auch im Onlinebereich habe man das Informationsangebot „deutlich ausgebaut und erweitert“ – für Werbung in digitalen Medien wurden rund 650.000 Euro ausgegeben. Beim BMG rechnet man weiter mit hohen Ausgaben. Man müsse der aus epidemiologischer Sicht zu erwartenden zweiten Welle „mit den Instrumenten“ begegnen, „die bereits bei der Bewältigung der ersten Phase eingesetzt wurden“.

Foto: Bundesgesundheitsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus Herrmann
    18. Juli 2020 um 0.46 — Antworten

    Bei der Pandemie, die uns angekündigt wurde und immer noch wird, ist das doch rausgeschmissenes Geld! Die Ereignisse werden doch von ganz alleine dafür sorgen, dass sich Fake-News und Verschwörungstheorien erübrigen! Oder etwa nicht? Und vor allem wann endlich 😂 So aber drängt sich schlicht der Verdacht von Propaganda auf.
    Aber gut, dass jemand darüber berichtet!

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