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Bericht: Sieben Milliarden Euro Zuschuss für Krankenkassen geplant

DAK, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Krankenkassen sollen zusätzlich sieben Milliarden Euro erhalten. Das geht aus einem Verordnungsentwurf hervor, über den das „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ (Dienstagsausgaben) berichtet.

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Das Gesundheitsministerium führt das Loch bei den Krankenkassen auf die „Wirtschaftskrise, die die Covid-19-Pandemie ausgelöst hat“, zurück, wie aus dem Entwurf hervorgeht. Ohne zusätzliche Finanzmittel des Bundes für das Jahr 2022 seien erhebliche Zusatzbeitragssteigerungen zu Lasten der Beitragszahler in der gesetzlichen Krankenversicherung zu erwarten, heißt es in dem Entwurf. Zugleich wäre die deutsche Wirtschaft mit höheren Lohnnebenkosten konfrontiert, heißt es weiter. Ziel der Bundesregierung ist es, die Kosten für die Sozialversicherungen insgesamt bei unter 40 Prozent zu lassen.

Mit dem neuen Zuschuss kann der durchschnittliche Zusatzbeitrag der Krankenkassen bei 1,3 Prozentpunkten bleiben. Über den höheren Zuschuss für die Krankenkassen soll der neue Bundestag am 3. November abstimmen, hieß es aus Kreisen des Bundesgesundheitsministeriums. Mit den zusätzlichen sieben Milliarden Euro steigt der Zuschuss des Bundes für die Krankenkassen auf insgesamt 28 Milliarden Euro im Jahr 2022. Ursprünglich war nur ein Zuschuss von 14 Milliarden Euro vorgesehen.

Weitere coronabedingte sieben Milliarden Euro sind bereits vorher eingepreist worden.

Foto: DAK, über dts Nachrichtenagentur

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