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Behörden drohen Klagen auf Schadenersatz wegen Corona-Quarantäne

Gesundheitsamt, über dts Nachrichtenagentur

Köln (dts Nachrichtenagentur) – Eine einschlägig bekannte Kölner Anwaltskanzlei will für über hundert Mandanten und gegen mehrere Bundesländer und Gemeinden Schadenersatz wegen angeblich zu Unrecht ergangener Quarantäne-Anordnungen erstreiten. Nach Auffassung der Kanzlei Rogert & Ulbrich habe jede Person, die vor, während und nach der behördlich angeordneten Corona-Quarantäne nachweislich gesund war und blieb, einen Anspruch auf 250 Euro pro Tag und pro Person.

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Ob Gerichte das am Ende auch so sehen, dürfte spannend werden. In vielen Fällen hatten Behörden Personen dazu verdonnert, zu Hause zu bleiben, obwohl die einen negativen PCR-Test vorgelegen konnten. Die Anwaltskanzlei ist auf Klagen dieser Art spezialisiert. Im Diesel-Skandal hatte sie nach eigenen Angaben erfolgreich die Interessen des Bundesverbands der Verbraucherzentralen und der dahinterstehenden bis zu 470.000 Verbraucher gegen die Volkswagen AG vertreten.

Foto: Gesundheitsamt, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    30. April 2021 um 12.52 — Antworten

    …und noch ne Frage, weils gerade zu passen scheint.
    Warum, zum Donnerwetter, wird nie und nirgends darüber berichtet, daß im Jahr 2020 insgesamt rund zwanzig (!) Krankenhäuser bzw. Stationen nach Infos aus etlichen seriösen Quellen geschlossen wurden? Im Winter 20 / 21 immerhin noch zwei komplette Häuser..
    Das Gejammer über die angebliche Überbelegung, da gibts ja allerdings auch Widerspruch von eingen Betreibern, der Intensivstationen könnte man doch ganz fix mal beenden, in dem man diese Einrichtingen wieder in Betrieb nimmt..
    Fakten zu verschweigen, wie es eine gewisse regionale Tageszeitung gern tut, ist oft die schlimmste Form der Lüge, oder?

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