Bauindustrie bei Wiederaufbau im Hochwassergebiet optimistisch

Hochwasser in Rheinland-Pfalz im Juli 2021, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Präsident des Bundesverbandes der Bauindustrie, Peter Hübner, hat sich optimistisch zum Wiederaufbau in den Katastrophengebieten geäußert. Die Aufräumarbeiten gingen „unglaublich schnell voran“, sagte Hübner dem „Tagesspiegel“ (Montagsausgabe).

Er sei optimistisch, dass man den Wiederaufbau rasch anpacke. „In einem halben Jahr sollten die Menschen wieder einigermaßen normal im Ahrtal leben können, auch die wichtigsten Straßen dürften bis Ende des Jahres hergerichtet sein.“ Bei manchen Brücken und auch Bahntrassen sei mehr Zeit erforderlich. „Zwei oder drei Jahre dürfte sich das hinziehen, das zeigen die Erfahrungen in anderen Hochwassergebieten.“

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Durch eine Verschiebung von Ressourcen werde es auch den stark ausgelasteten Bauunternehmen möglich, sich beim Wiederaufbau zu engagieren. „Wir schaffen das, indem wir größere Baustellen nach Absprache und im Einvernehmen mit den Auftraggebern für eine gewisse Zeit einstellen und dadurch Ressourcen frei bekommen für Arbeiten im Katastrophengebiet“, sagte Hübner der Zeitung. Der Baupräsident lobte ausdrücklich die Zusammenarbeit mit den Behörden als „extrem gut“. Es sei „erstaunlich“, was im Krisenmodus an pragmatischem Handeln möglich sei.

„Im Katastrophenfall sind wir gut“, sagte Hübner und äußerte sich gleichzeitig fassungslos: „Es hätte gar nicht dazu kommen dürfen. Was im Ahrtal passiert ist, darf in Deutschland nicht passieren“.

Foto: Hochwasser in Rheinland-Pfalz im Juli 2021, über dts Nachrichtenagentur

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