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Bartsch verlangt Transparenz bei Strom-Importen

Strommast, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsitzende der Linke-Fraktion im Bundestag, Dietmar Bartsch, fordert die Bundesregierung auf, bei Stromimporten für Klarheit über die dabei genutzten Energiequellen zu sorgen. „Es kann nicht sein, dass jeder Stromanbieter in der Lage ist, seinen Strommix transparent zu machen, aber die Bundesregierung nicht weiß, welcher Strom nach Deutschland importiert wird“, sagte Bartsch der „Welt“.

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„Es wäre Klimaheuchelei, wenn wir in Deutschland aus Atom und Kohle aussteigen, um dann zum Beispiel aus Frankreich oder Polen weiter Atom- und Kohlestrom zu importieren.“ Auf eine Anfrage der Linken hatte das Bundesministerium für Klimaschutz erklärt, eine Aufschlüsselung der Energieträger, die die Basis für importierten Strom bildeten, sei im eng verflochtenen „europäischen Stromverbundsystem nicht möglich“. „Die Bundesregierung muss öffentlich machen, aus welchen Quellen Strom importiert wird. Robert Habeck sollte ein Stromimportregister einführen. Wir brauchen Transparenz und Ehrlichkeit beim Klimaschutz“, erklärte Bartsch dazu. Deutschland exportiert Strom, muss aber bei Windflauten und geringer Sonnenscheindauer Strom in Nachbarländern zukaufen. Hauptlieferanten waren zuletzt Dänemark, Frankreich, die Niederlande und die Schweiz. In Frankreich wird Strom zu einem großen Teil aus Atomkraft erzeugt, in den Niederlanden aus Gas und Steinkohle.

Foto: Strommast, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Erich Weichlein
    19. Januar 2022 um 22.17

    Wissen ist Macht.
    Ich weiß nix.
    Macht nix.

  2. Johannes Wagner
    23. Januar 2022 um 17.18

    Solange Deutschland ca. 20 Terrawattstunden mehr exportiert, als es einführt, scheint Herr Bartsch da ein Scheinproblem aufzubauschen!
    https://de.statista.com/statistik/daten/studie/153533/umfrage/stromimportsaldo-von-deutschland-seit-1990/