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August Diehl hat gelernt zu beten

Katholischer Pfarrer in einer Messe, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Für seinen neuen Kinofilm hat August Diehl Ungewohntes eingeübt: „Ich bin in Kirchen gegangen und habe mich gezwungen zu beten. Zuvor hatte ich das noch nie getan, eine unglaubliche Erfahrung“, sagte der Schauspieler dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Während der Dreharbeiten habe er „jeden Abend und jeden Morgen“ in der Bibel gelesen: „Am Anfang habe ich mich lächerlich gefühlt. Aber diese Lektüre verströmt eine wahnsinnige Kraft – selbst dann, wenn man sie für sinnlos hält. Das Vaterunser ist ein unglaublicher Text, beinahe wie ein Mantra“, sagte Diehl dem RND. Diehl spielt im Kinofilm „Ein verborgenes Leben“ von Regisseur Terrence Malick den österreichischen Bauern Franz Jägerstätter.

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Der gläubige Katholik weigerte sich, mit der deutschen Wehrmacht in den Krieg zu ziehen und wurde 1943 von den Nationalsozialisten ermordet. Für Diehl war das Spiel vor der Kamera ein höchst emotionales Erlebnis: „Da wurde auch schon mal geweint, auch wenn das gar nicht im Drehbuch stand.“

Foto: Katholischer Pfarrer in einer Messe, über dts Nachrichtenagentur

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