Festival

Watt en Schlick-Fest: Dangast erwartet Besucherrekord

In Dangast wird vom 29. bis 31. Juli zum dritten Mal das Watt en Schlick-Fest gefeiert.

Im letzten Jahr gehörte Sänger und Gitarrist Joris für viele Besucher zu den Höhepunkten in Dangast.

Foto: Volker Schulze

Dangast (vs) Ein Fest mit Musik und Kultur direkt am Wattenmeer gibt es wohl nur einmal auf der Welt. Dieser Ort heißt Dangast und genau dort wird vom 29. bis 31. Juli zum dritten Mal das Watt en Schlick-Fest gefeiert. Die Idee von Veranstalter Till Krägeloh, an diesem seit Jahrzehnten beliebten Ort ein Festival zu etablieren, ist aufgegangen. Die steigenden Vorverkaufszahlen sprechen für sich. Bevor auch nur ein Bandname für 2016 genannt war, wurden bereits die ersten Karten verkauft.

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Auch die Namen der Bands, die in diesem Jahr zu Gast sind, werden bekannter, wenn auch weiterhin (noch) unbekannte Indie-Bands im Fokus dieses Festes liegen. Die große Bühne, die neue Palette und das Zirkuszelt bieten Raum für Musik, Lesungen, Kino und Theater jenseits des Mainstreams. Sophie Hunger, Element of Crime, William Fitzsimmons, Kakkmaddafakka, Fraktus, Pohlmann, Jan Plewka und Joco sind nur einige der vielen Künstler, die den Spirit dieses besonderen Festes unterhalb des traditionsreichen Kurhauses am Dangaster Deich spüren wollen.

Die OOZ sprach mit Till Krägeloh über Vergangenheit und Zukunft seines Festes.

OOZ: Wie zufrieden bist Du mit der Entwicklung des Festes nach der ersten „Niederlage“ aufgrund des schlechten Wetters bei der Premiere?

Till Krägeloh: Ich finde, wir haben auch bei dem schlechtem Wetter 2014 das Beste draus gemacht und beim zweiten Watt en Schlick-Fest war das Wetter doch super! Natürlich ist die Wetterlage immer ein Risiko. Das gilt für jede Veranstaltung, die draußen stattfindet und damit ist eben immer zu rechnen. Für dieses Jahr bin ich sehr optimistisch.

OOZ: Wie konntest Du die Sponsoren von einer Fortsetzung überzeugen?

Till: Die Idee des Watt en Schlick-Festes ist und bleibt eine gute. Das sehen nach wie vor auch unsere Sponsoren so, denen ich an dieser Stelle von Herzen für ihr erneutes Engagement danke.

Element of Crime bilden am Sonntag den Abschluss beim Watt en Schlick-Fest.

Element of Crime bilden am Sonntag den Abschluss beim Watt en Schlick-Fest.
Foto: Veranstalter

OOZ: Was hat bei der dritten Auflage dazu geführt, dass noch etabliertere Bands in Dangast spielen?

Till: Nach zwei erfolgreichen Ausgaben kennt man uns inzwischen in der Szene und weiß, dass wir ein tolles Festival auf die Beine stellen. Die besondere Lage am Wattenmeer ist auch für viele Künstler attraktiv. Wir haben in den letzten beiden Jahren ganz viel positives Feedback von unseren Künstlern bekommen. Auch in diesem Jahr können es einige Künstler kaum noch erwarten, mit Blick auf das Weltnaturerbe Wattenmeer aufzutreten. Zudem schätzen viele auch die Stimmung beim Watt en Schlick-Fest und dass die hochkarätige Kultur auch vom Publikum entsprechend gewürdigt wird.

OOZ: Mit wie vielen Besuchern rechnest Du in diesem Jahr?

Till: Der Vorverkauf läuft so gut wie nie. Wie viele noch spontan vorbeikommen, hängt sicherlich auch vom Wetter ab. Ich rechne mit etwa 3500 bis 4000 Besuchern. Es gibt auch noch Karten, nur die Campingtickets werden langsam knapp.

OOZ: Die Redaktion wünscht den Besuchern, Künstlern und Helfern ein schönes, inspirierendes und sonniges Fest. Danke für das Gespräch.

Das vollständige Programm, Tickets und Infos gibt es unter www.wattenschlick.de.

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