„Watt en Schlick“: Fest am Strand für alle Sinne

Das „Watt en Schlick“-Festival ist Stimmung pur.
Foto: Volker Schulze
Dangast (vs) Das „Watt en Schlick“-Fest in Dangast glich auch bei der vierten Ausgabe wieder einem „Klassentreffen“, wie ein Besucher das Fest am Strand treffend bezeichnete. Strahlende Gesichter wohin man schaute. Rund 50 Konzerte, Lesungen, Filmvorführungen und die Schlickrutsch-Meisterschaften (die Pokale sind wieder zurück in Dangast!) sorgten an drei Tagen für ein friedliches Miteinander von Besuchern aller Generationen aus fast ganz Deutschland und den (inter-)nationalen Bands und Künstlern.
Die unverwechselbare und einmalig schöne Kulisse mit Bühnen am Strand mit Blick auf das Wasser und dem Weltkulturerbe Wattenmeer und die überschaubare Besucherzahl (zum Glück nicht mehr als 5000 Besucher auf das Gelände) machen das „Watt en Schlick“ zu etwas ganz Besonderem und Einmaligem, was auch die Künstler nicht versäumt haben immer wieder zu betonen. „Familiär“, „entspannt“ und „liebevoll“ sind Worte, die immer wieder zu hören waren. Die gelungene Mischung aus bekannten Bands und Newcomern sorgt für Neugier, Begeisterung und positive Überraschungen. Eine Palettenbühne mit Sonnenblumen-Deko und eine schwimmende Bühne, die je nach Wasserstand auf dem Watt aufsetzte oder schwamm, sind nirgends sonst zu finden. Und eine Security, die die wartende Menge am Einlass mit Wasser versorgt, Kinder mit Gehörschutz auch mal im „Graben“ direkt vor der Bühne platziert und mit Wasser und Salzstangen versorgt und auch sonst einfach mitfeiert, ist eher eine Ausnahme.
Initiator und Veranstalter Till Krägeloh und seine Vielzahl an ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern haben es wieder einmal mit Herzblut und Engagement geschafft, ein ambitioniertes Programm auf die Beine zu stellen und drei Tage für Urlaubsstimmung mit Kultur zu sorgen. Rund 4000 Besucher wussten das zu schätzen und der Dank dafür ist, dass zum Vorverkaufsstart für 2018 (3. bis. 5. August) am Montagmittag bereits nach 15 Minuten die erste Preisstufe ausverkauft war und bis Dienstag zwei Drittel der Karten verkauft waren ohne dass überhaupt eine Band angekündigt wurde. In den sozialen Netzwerken ist bereits von „Wacken-ähnlichen“ Zuständen die Rede, Wunschbands inklusive.
Karten für 2018 gibt es unter www.wattenschlick.de.
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