Sport

2. Bundesliga: Dresden gewinnt in Nürnberg

Hmb/Yannis Dreimann/ddp via dts Nachrichtenagentur

Dynamo Dresden hat am 29. Spieltag der 2. Bundesliga einen 2:0-Auswärtssieg gegen den 1. FC Nürnberg eingefahren. Überschattet wurde die Partie von einer geplanten Massenschlägerei rivalisierender Fangruppen im Vorfeld des Spiels, die von der Polizei in letzter Minute verhindert wurde.

Auf dem Spielfeld hatten beide Mannschaften in der ersten Hälfte Schwierigkeiten, klare Torchancen zu kreieren. Nürnberg bemühte sich um Spielkontrolle, während Dynamo Dresden nach etwa zehn Minuten besser ins Spiel fand. Trotz einiger Möglichkeiten auf beiden Seiten fehlte es im Angriff an Präzision.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Nürnberg den Druck, doch es waren die Gäste aus Dresden, die durch ein Eigentor in Führung gingen. Nürnbergs Henri Koudossou wollte, von Vincent Vermeij in der 55. Minute vor dem eigenen Tor unter Druck gesetzt, eigentlich klären, schoss den Ball aber ins eigene Netz.

Die Nürnberger versuchten, auf den Rückstand zu reagieren, doch es gelang ihnen nicht, den Dresdner Torhüter Schreiber ernsthaft zu prüfen. Auch die Einwechslungen von frischen Kräften auf beiden Seiten änderten nichts am Spielstand. Stattdessen setzte Dresden noch nach: Ben Bobzien machte in der 83. Minute den Deckel drauf.

Für Gesprächsstoff im Stadion sorgte eine Meldung aus Thüringen, wo sich Anhänger der beiden Clubs zu einer sogenannten „Drittortauseinandersetzung“ in der Nacht zum Samstag in einem Gewerbegebiet bei Eisfeld verabredet hatten. Die Polizei verhinderte die Massenschlägerei, 214 Personen wurden einer sogenannten „Identitätsfeststellung“ unterzogen.

Die weiteren Ergebnisse vom Samstagmittag: Hertha – Kaiserslautern 0:1 und Preußen Münster – Greuther Fürth 0:0.

Anzeige

dts Nachrichtenagentur

Foto: Hmb/Yannis Dreimann/ddp via dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Polizei Salzgitter meldet Drogenfahrten und Unfall

Nächster Artikel

Lufthansa-Piloten streiken am Montag und Dienstag

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.