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LandTageNord erwarten 70.000 Besucher

Vom 19. bis 22. August 2016 finden die LandTageNord in Wüsting statt.

Vom 19. bis 22. August finden die „LandTageNord“ in Wüsting statt.
Foto: LandTageNord

Wüsting (zb) Zum 13. Mal finden in diesem Sommer die „LandTageNord“ in Wüsting statt. Vom 19. bis 22. August erwartet Veranstalter Helmut Urban mit seinem rund 100 Mann starken Team 600 Aussteller und rund 70.000 Besucher aus dem Elbe-Weser-Dreieck, den Niederlanden und bis nach Westfalen auf der 13 Hektar großen Ausstellungsfläche.

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„Die LandTage ermöglichen einen Blick in die Landwirtschaft, und gleichzeitig handelt es sich um eine Erlebnismesse in entspannter Atmosphäre für Kinder, Jugendliche und Erwachsene“, kündigt Urban an. Neben landwirtschaftlichen Themen dreht sich auf den LandTagenNord alles um die Bereiche Haus, Garten, Freizeit und Energie. Von Tierschauen und Sortenversuche über Biogasanlagen, Maschinen, Land- und Stalltechnik bis hin zu Modenschauen, alten Treckern und ganz viel Unterhaltung steht alles auf dem Programm. Kinder können sich auf einen großen Spielplatz auf Hüpfburg, Maislabyrinth, Treckerfahren, Ponyreiten, Sandkiste, Tattoostudio, Strohburg und Streichelzoo freuen. Außerdem können in diesem Jahr wieder Kartoffeln auf einem Acker gesucht und mit nach Hause genommen werden.

„Gerade weil die Landwirtschaft zurzeit in einer Krise steckt, sind die LandTageNord wichtiger denn je“, meint Urban. Er sieht die Krise als Chance. „Schließlich regt sie zum Nachdenken an und die Ausstellung wird manch ein Klischee durchbrechen und zum besseren Image der Landwirtschaft beitragen“, ist er überzeugt. „Die LandTageNord stehen für einen breiten Dialog.“

Tatsächlich sind sie längst ausgebucht. „Wir könnten noch viel mehr Aussteller präsentieren, aber wir möchten das Gelände nicht vergrößern“, sagt Mitorganisator Holger Kreye. Ob Produkte oder Dienstleistungen, die Landtage sind seit Jahren beliebt. Nicht zuletzt auch wegen der sehr guten Organisation und der kostenlosen Parkmöglichkeiten auf 35 Hektar direkt beim Ausstellungsgelände. Gefragt sind laut Kreye insbesondere die Praxisvorführungen. „Ob es sich um Maschinen, die Biogasanlage oder um eine Schafschur handelt, die Leute haben großes Interesse, den Fachleuten über die Schulter zu blicken.“

Wer Welsh Black, eine Rindersorte von den Britischen Inseln, aus der Nähe betrachten oder sich für das Coburger Fuchsschaf, eine fast ausgestorbene Rasse interessiert, der kann die Tiere aus nächster Nähe betrachten. Hinzu gesellen sich Pferde, Ponys und Championate. Am 19. August richtet das Pferdestammbuch Weser-Ems das Fohlenchampionat aus. Einen Tag später präsentieren die Züchter des Pferdestammbuchs Weser-Ems auf der Elitestutenschau ihre jungen Ponystuten. Am 22. August sind die Warmblutfohlen dran. „Die LandTage sind eine Topadresse für Talentsucher, um Spitzenqualität im freien Verkauf zu erwerben“, sagt Urban.

Am Samstag und Sonntag werden die LandTageNord bei der Verkehrsführung von der Polizeistaffel aus Hannover unterstützt. Die Reiterstaffel wird sich bei dieser Gelegenheit auch dem Publikum vorstellen und Einblicke in die Ausbildung und Arbeit der Polizeipferde demonstrieren. Die berittenen Beamten sichern Fußballspiele und Demonstrationen, Volksfeste und andere Großveranstaltungen.

Ein Teil des Areals ist von einem Blühstreifen umgeben. „Wir haben sozusagen eine Bienenweide angelegt“, sagt Hanno Pietrowski. „Die bunte Blumenmischung wird von Bienen, Hummeln und nahrungssuchenden Insekten bevorzugt und dient zudem als Rückzugsort für das heimische Niederwild.“ Diese Mischung ist nicht nur für Landwirte geeignet, sondern auch für den privaten Garten zur optischen Aufwertung und Nahrungsbereitstellung für Tiere.

Die Landfrauen laden ins „Grünen Zentrum“ ein. Bei ihnen dreht sich alles um die Milch, die den Landwirten gegenwärtig große Probleme bereitet, weil der Milchpreis im Keller ist. Am Stand der Landfrauen aus den Kreisen Oldenburg, Wesermarsch und Ammerland können Besucher testen, wie unterschiedliche Milchsorten schmecken. Ob Vorzugsmilch, fettreduzierte und H-Milch aber auch Sojamilch – sie alle können getestet werden.

Das komplette Programm der LandTageNord gibt es unter www.landtagenord.de.

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