Blaulicht

Tödlicher Bahnunfall im Ammerland durch rollendes Auto

via dts Nachrichtenagentur

In Kayhauserfeld-Bad Zwischenahn ist es am Dienstagabend zu einem tödlichen Bahnunfall gekommen. Ein Mercedes wurde auf einem Bahnübergang von einem Personenzug erfasst, wie die Polizei Oldenburg am Mittwoch mitteilte.

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Aus noch unbekannten Gründen war der Fahrer des vor den geschlossenen Halbschranken wartenden Mercedes zuvor ausgestiegen, als das Fahrzeug mit Automatikgetriebe plötzlich ins Rollen geriet.

Der Mann versuchte noch, zurück ins Fahrzeug zu gelangen, doch der Mercedes rollte unter dem Schlagbaum hindurch und wurde vom Zug erfasst. Der 49-jährige Mercedes-Fahrer und sein 12-jähriger Sohn, der sich noch im Auto befand, wurden tödlich verletzt.

Die Unfalluntersuchungen wurden am Abend abgeschlossen.

Zeugenaussagen und Spuren deuten auf einen tragischen Unglücksfall hin. Die genaue Ursache für das Anrollen des Wagens ist noch unklar.

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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5 Kommentare

  1. Andreas Dirks
    1. August 2025 um 7.02 — Antworten

    Unglücksfälle an Bahnschranken sind vermeidbar ! aber hat die Bahn das Geld dafür, wie wäre es mit nachrüsten von Lichtschranken mit WAHRNUNG an den Zugführer das irgendwas die Gleise blockiert und der Zug abgebremst wird. Alternativ wäre auch eine Kamera an gewissen Übergängen die Unfallschwerpunkte haben um den Zugführer frühzeitig zu warnen das ein Hindernis die Gleise blockiert.

    • Manfred Murdfield
      2. August 2025 um 11.50 — Antworten

      Das aber bitte schön ist doch nicht das Problem des Bahnvorstandes. Dessen Problem besteht darin, eine geeignete Jahres-Statistik zu zaubern, mit der die nächste persönliche Boni-Million gesichert wird. Von „verdienen“ kann ja wohl keine Rede sein. Alles andere ist egal und im traurigen Schadensfall versagt vor der Kamera die Stimme. Immerhin.

    • Markus
      2. August 2025 um 14.48 — Antworten

      > Unglücksfälle an Bahnschranken sind vermeidbar !

      Sicher, für normal denkende und handelnde Menschen ist das auch kein Problem. Man bleibt bei geschlossenen Schranken und rotem Licht eben stehen und wartet, bei unbeschrankten Übergängen nähert man sich mit der gebotenen Vorsicht. Alles, was man auch in der Fahrschule beigebracht bekommt. Automatikfahrer sollten die Stellung „P“kennen, wenn sie ausstegen wollen.
      Aber das wäre ja vernünftig und rational, also in Deutschland nicht zu gebrauchen.

  2. Erhard Stammberger
    4. August 2025 um 20.05 — Antworten

    Offenbar haben die Kommentatoren den Ablauf des Unfalls nicht aus der Tagespresse entnommen.

    • Manfred Murdfield
      6. August 2025 um 8.52 — Antworten

      Etwa der Oldenburger Tagespresse?? Wer „Will“ denn sowas …

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