Tankstellenpreise steigen weiter
Die Tankstellenpreise in Deutschland klettern weiter. Nachdem in den letzten Wochen eine leichte Entspannung bei den Kraftstoffpreisen zu verzeichnen war, steigen die Preise für Diesel und Super E10 aktuell wieder an.
Im Vergleich zur Vorwoche haben sich beide Sorten deutlich verteuert: Der Preis für einen Liter Super E10 ist um 4,4 Cent gestiegen und liegt nun bei durchschnittlich 2,103 Euro, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Bei Diesel ist der Anstieg noch deutlicher ausgefallen, ein Liter kostet aktuell im bundesweiten Mittel 2,200 Euro und damit 7,1 Cent mehr als vergangene Woche.
Mit der Senkung der Energiesteuer zum 1. Mai ist laut ADAC davon auszugehen, dass die Kraftstoffpreise erst sukzessive um den Steuerentlastungsbetrag von 16,7 Cent je Liter sinken werden. Eine leichte Verzögerung durch den Maifeiertag könne möglich sein.
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dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





3 Kommentare
Wir haben uns im vergangenen Dezember einen gebrauchten Zweitwagen gekauft, eine E-Karre. Reichweite im Winter ca 300km, im April schon 370 km.
Wir wohnen 15 km von einem nächst größeren Ort entfernt, ca 25-30km von Oldenburg. Geladen wird unterm Carport mit 1,8 kW/h an der Haushaltssteckdose 2-3 mal im Monat, unsere Fahrleistung liegt bei ca. 500km pro Monat. Das Auto zeigt einen Verbrauch von 17,8 kW pro 100km an, geladen werden dann aber 22,3 kW, d.h. 4,5 kW sind die Ladeverluste von der Steckdose ins System des Wagens. Bei ca. 0,30 € pro kW sind das ca. 6,70 €. Dafür bekommt man derzeit gerade 3 l Diesel.
Reichweitenangst hat man genau eine Woche, da schaut man bei jeder Fahrt auf die Restreichweitenanzeige.
Irgendwann folgt dann Entspannung. Sehr leise, komfortabel, Steuerbefreiung bis 2034, keine Ölwechsel, und viele weitere Annehmlichkeiten. Unser Diesel steht nur noch rum.
Sicher ist ein eigenes Haus ein großes Privileg, aber es gibt auch andere Lademöglichkeiten, selbst bei uns im Ort.
Ich kann nur jedem der die Möglichkeit hat auf ein E-Auto umzusteigen, versichern, daß die immer wieder zu lesenden negativen Aspekte zu Reichweite und Laden einfach vollkommen übertrieben sind.
Das mag bei einem eigenen Anschluss funktionieren. Ich fahre 1500 km im Monat und ich weiss von einem Bekannten, der ein E- Fahrzeug hat, das er ständig auf der Suche nach einer Aufladestelle ist. Manchmal weiter weg, dann muss er sein E-Klaporad nehmen um nach Hause zu kommen . Wenn er am Rehazentrum auflädt, muss er für die Zeit des Laden, Parkgebühren zahlen. Auch nicht wenig.
1500 km pro Monat, d.h. ca. 70 km pro Tag, also ca. O,7 x 22kw = 15,4 kW pro Tag.
15,4 : 1,8= 8,6 Stunden Ladezeit in der Nacht. Wochenende ist ebenfalls noch da.
Lassen Sie sich nicht von den negativen Schilderungen verunsichern und suchen Sie nach Möglichkeiten.
Vielleicht können Sie mal ein E-Auto ausprobieren über ein paar Tage. 350 km Reichweite schaffen heute schon viele und die Anzeigen sind sehr genau, so daß Sie auch bei 30 km Restreichweite nicht unruhig werden müssen.
Ich habe selbst immer wieder nach Minuspunkten gesucht, aber rückblickend hätte ich schon viel früher umsteigen sollen.