Schwimmmeister warnen vor Überschätzung eigener Fähigkeiten

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Angesichts der gestiegenen Zahl von Badetoten in diesem Jahr warnt der Bundesverband Deutscher Schwimmmeister vor einer Überschätzung der eigenen Schwimmfähigkeiten.
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Der Präsident des Verbands, Peter Harzheim, sagte der „Rheinischen Post“: „Selbst ein geübter Schwimmer wird bei Strömungen, wie sie etwa im Rhein vorherrschen, schnell in Probleme geraten. Die meisten, die verunglücken, überschätzen ihre Fähigkeiten immens.“
Weiter sagte Harzheim, man sollte in Flüssen und Seen niemals alleine schwimmen gehen, sondern immer zu zweit. Dann könne im Ernstfall noch Hilfe geleistet werden. Außerdem solle man sich im Vorfeld unbedingt darüber informieren, in welchen Gewässern man überhaupt schwimmen dürfe.
In den ersten sieben Monaten dieses Jahres sind in Deutschland mindestens 261 Menschen bei Bade- und Wasserunfällen ums Leben gekommen. Das sind 15 Menschen mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in einer Zwischenbilanz am Donnerstag mitteilte.





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