Niedersachsen

Polizei ermittelt nach sexuellen Übergriffen in Edemissen über Videoanruf

via dts Nachrichtenagentur

Die Polizei ermittelt gegen einen 66-jährigen Mann aus Brandenburg, dem vorgeworfen wird, sich in Videoanrufen vor Schülerinnen und Schülern einer Schule in Edemissen sexuell entblößt zu haben. Die Polizeiinspektion Salzgitter/Peine/Wolfenbüttel teilte am Freitag mit, dass die Taten am 16. und 20. Januar im Rahmen von Gruppenanrufen über einen Messenger-Dienst geschehen sein sollen.

Die betroffenen Kinder und Jugendlichen seien zwischen 10 und 14 Jahre alt gewesen.

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Nach umfangreichen Ermittlungen des Zentralen Kriminaldienstes konnte der Tatverdächtige in Brandenburg ausfindig gemacht werden. Auf Grundlage eines richterlichen Beschlusses wurde seine Wohnung durchsucht, über das Ergebnis liegen noch keine Informationen vor.

Die Polizei betonte, dass Vorfälle mit Kindern und Jugendlichen als Opfer sexueller Handlungen in der Bearbeitung hohe Priorität hätten.

Die Polizei lobte die Zusammenarbeit mit der Schule, der Staatsanwaltschaft Hildesheim und den Behörden in Brandenburg. Ein Präventionsteam der Polizei ist vor Ort an der Schule, um Unterstützung anzubieten.

Eltern werden aufgefordert, mit ihren Kindern über den Vorfall zu sprechen und sich bei Bedarf professionelle Hilfe zu suchen. Die Verbreitung etwaiger Videoaufnahmen wurde untersagt.

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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