Niedersachsens Gesundheitsminister fordert höhere Tabaksteuer
Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hat sich für eine Erhöhung der Tabaksteuer ausgesprochen. Er begrüßte einen entsprechenden Vorstoß und bezeichnete die Maßnahme als überfällig, wie das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung mitteilte.
Philippi betonte, es brauche ein ganzes Maßnahmenpaket, um die Zahl der Raucher weiter zu senken.
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Neben einem Werbeverbot für Tabakprodukte und besserer Aufklärung hält der Minister eine höhere Steuer für notwendig, um die Einstiegshürden in die Nikotinabhängigkeit zu erhöhen. Hohe Tabaksteuern, wie beispielsweise in Australien, führten nachweislich zu einer Reduzierung des Konsums.
Besonders Jugendliche und junge Menschen müssten über die Gefahren von Rauchen und Vapen aufgeklärt werden.
In Niedersachsen ist Lungenkrebs bei Männern die zweithäufigste Krebserkrankung und die häufigste Krebstodesursache. Bei Frauen ist es die dritthäufigste Krebserkrankung und die zweithäufigste Todesursache.
Viele dieser Erkrankungen ließen sich durch den Verzicht auf das Rauchen vermeiden, so Philippi. Nach aktuellen Zahlen rauchen 6,4 Prozent der 12- bis 17-Jährigen und 33,6 Prozent der jungen Männer sowie 18,4 Prozent der jungen Frauen zwischen 18 und 25 Jahren.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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