Niedersachsen baut Fördermittelberatung für Kommunen zur Projektagentur aus
Die niedersächsische Landesregierung stellt 150.000 Euro bereit, um die Beratung für kleine und mittlere Kommunen bei der Beantragung von Fördermitteln auszubauen. Aus der bisherigen ‚Projektmanufaktur‘ des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB) soll eine ‚Projektagentur‘ werden, wie das Ministerium für Regionalentwicklung mitteilte.
Die neue Einrichtung soll nicht nur beraten, sondern auch Erfahrungen der Kommunen systematisch auswerten, um Förderverfahren zu vereinfachen.
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Regionalentwicklungsministerin Melanie Walter sagte, der Weg zu Fördermitteln sei für viele Städte und Gemeinden zu komplex und zeitaufwendig. Mit der Projektagentur wolle man das gesammelte Wissen bündeln, Hindernisse sichtbar machen und konkrete Vereinfachungen entwickeln.
NSGB-Präsident Marco Trips betonte, das Ziel sei, dass Fördermittel schneller, verständlicher und praxisnäher dort ankämen, wo sie gebraucht würden.
Die Projektmanufaktur war 2022 als Modellvorhaben für die Region Leine-Weser gestartet und wurde 2025 auf ganz Niedersachsen ausgeweitet. Rund 150 Kommunen haben das Angebot bisher genutzt.
Die ausgewerteten Praxiserfahrungen sollen unter anderem in den landesweiten ‚Förderfinder‘ und das Niedersächsische Kommunalfördergesetz einfließen. Die Landesmittel für die Projektagentur sind bis Ende 2027 vorgesehen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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