Nachrichten

Linke kritisiert geplante Wohngeld-Kürzung scharf

via dts Nachrichtenagentur

Die Linke hat die von Bauministerin Verena Hubertz (SPD) angekündigten Einschnitte beim Wohngeld scharf kritisiert. Mit der Kürzung beim Wohngeld verschärfe Hubertz die Notlage am Wohnungsmarkt, sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Man sehe hier die „Merz-Kettensäge in Action“, so Schwerdtner. Wieder kürze die Bundesregierung bei denen, die schon wenig haben.

Weiter kritisierte die Linken-Chefin, Lösungen für die dramatische Lage am Wohnungsmarkt habe die Merz-Regierung nicht zu bieten. Eine schwierige Haushaltslage sei eine schlechte Entschuldigung, wenn die Bundesregierung gleichzeitig keinen Versuch mache, die Vermögen der Superreichen heranzuziehen.

Zuvor hatte Bauministerin Verena Hubertz (SPD) gegenüber der „Rheinischen Post“ Änderungen für alle Wohngeldbezieher in Aussicht gestellt. Die Kürzungen beim Wohngeld würden leider alle bisherigen Empfänger betreffen, sagte Hubertz. Ein Drittel der bisherigen Wohngeldhaushalte werde rausfallen. Der Entwurf eines entsprechenden Gesetzes geht nun in die Ressortabstimmung.

Anzeige

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Innenminister uneins über Zukunft von 500.000 Syrern in Deutschland

Nächster Artikel

Dax lässt geringfügig nach - Öl und Gas teurer

1 Kommentar

  1. H. Weikopf
    20. Juni 2026 um 9.01 — Antworten

    Die AFD bedankt sich für die neuen Wähler…

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.