Oldenburg

Dachstuhlbrand in Kreyenbrück: Stadt sucht Unterkünfte für Betroffene

Mehr als 100 Menschen sind von dem Dachstuhlbrand betroffen. Die Stadt sucht Wohnungen.

Mehr als 100 Menschen sind von dem Dachstuhlbrand betroffen. Die Stadt sucht Wohnungen.
Foto: privat

(red) Nach dem Großbrand in der Hans-Fleischer-Straße in Oldenburg-Kreyenbrück arbeitet die Stadt an der Unterbringung von mehr als 100 betroffenen Bewohner/innen. Rund 15 Wohnungen wurden vollständig zerstört, zahlreiche weitere beschädigt. Die Gebäude sind derzeit ohne Strom und Wasser.

Anzeige

Das Feuer war am Dienstag, 23. Juni, gegen 12.30 Uhr gemeldet worden. Der Dachstuhl des rund 90 Meter langen Gebäudes brannte auf etwa 60 Metern vollständig aus und stürzte teilweise ein. Mit rund 150 Einsatzkräften verhinderte die Feuerwehr durch beidseitige Riegelstellungen eine weitere Ausbreitung. Verletzte gab es nicht, sagte Polizeisprecher Jens Rodiek. Die Brandursache sei bislang noch nicht bekannt.

Viele Betroffene kamen bei Freunden oder Verwandten unter. Rund 20 Personen wurden im Katastrophenschutzzentrum des Deutschen Roten Kreuzes aufgenommen. „Wir arbeiten gemeinsam mit unseren Partnern mit Hochdruck daran, für die derzeit noch im Katastrophenschutzzentrum untergebrachten Menschen schnell eine verlässliche Anschlussunterbringung zu organisieren“, sagte Oberbürgermeister Jürgen Krogmann.

Großeinsatz unter extremen Bedingungen

Im Einsatz waren sämtliche Einheiten der Berufsfeuerwehr und der Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Oldenburg sowie die Freiwillige Feuerwehr Wardenburg. DRK und Johanniter-Unfall-Hilfe übernahmen Betreuung und Versorgung, das Psychosoziale Notfallversorgungsteam der Johanniter war ebenfalls vor Ort. Die hohe Brandintensität und die Außentemperaturen belasteten die Einsatzkräfte erheblich. Mitarbeitende des Tierheims Oldenburg kümmerten sich um Haustiere der Bewohner/innen.

Trinkwasser im Stadtsüden leicht getrübt

Im Zusammenhang mit den Löscharbeiten kann es in den kommenden Tagen insbesondere im südlichen Stadtgebiet zu vorübergehenden Trübungen des Trinkwassers kommen. Ursache sind aufgewirbelte Ablagerungen in den Leitungen. Gesundheitlich ist das unbedenklich.

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung durch KI erstellt.

Vorheriger Artikel

Versuchtes Tötungsdelikt in Wolfsburg

Nächster Artikel

DEHOGA Oldenburg wählt neuen Vorstand

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.