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Connemann fordert Schließen von Zoll-Lücken im China-Handel

via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesvorsitzende der Mittelstandsunion, Gitta Connemann (CDU), fordert einen besseren Schutz für Europa vor Dumpingpreisen aus China. Sie spricht sich für die Schließung von Zoll-Lücken im Handel mit der Volksrepublik aus, wie sie den Sendern RTL und ntv sagte.

„Wir müssen verzichten auf Zollfrei-Grenzen in Europa.“ Dies mit Verweis auf entsprechende Vorschläge von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Diese würden bislang „unterlaufen seitens der chinesischen Seite“. Ziel seien faire Wettbewerbsbedingungen. „Wenn die Chinesen in den Markt wollen. Ja, aber dann bitte zu fairen Bedingungen, auch aus europäischer Sicht. Und zu unseren Standards“, so Connemann.

Zugleich warb sie für einen ausgewogenen Kurs. „Wir brauchen einen Mittelweg“, sagte Connemann. Einerseits brauche es Schutzinstrumente gegen Dumping, andererseits bleibe China „Wettbewerber, Rivale, aber auch Markt“.

Auch Verbraucher sieht Connemann in der Verantwortung. „Jeder muss wissen, dass er am Ende an der Ladenkasse oder auch im Internet für die Verhältnisse sorgt, in denen er lebt“, sagte sie. Wer bei Plattformen wie Temu oder Shein bestelle, kaufe oft Produkte, die nicht den europäischen Standards entsprächen – mit Folgen auch für Umwelt und heimische Anbieter.

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