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Bundesregierung kann Kosten der Kraftwerksstrategie nicht beziffern

via dts Nachrichtenagentur

Nach der Grundsatzeinigung mit der EU-Kommission über den Bau neuer Gaskraftwerke bleibt offen, welche Kosten auf die Stromkunden in Deutschland zukommen.

Das Bundeswirtschaftsministerium bestätigte in der Antwort auf eine schriftliche Frage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Michael Kellner, über die die „Welt“ berichtet, dass die Finanzierung der sogenannten Kraftwerksstrategie über eine Umlage erfolgen soll.

„Die Ausgestaltung der Umlage befindet sich derzeit in der Diskussion. Die Höhe der Umlage kann daher noch nicht abgeschätzt werden“, schreibt der zuständige Staatssekretär Frank Wetzel. „Die Umlage soll erst mit dem Gesetz zum Kapazitätsmarkt im Jahr 2027 eingeführt und ab 2031 erhoben werden“, heißt es darin weiter.

Kellner kritisiert die fehlende Kostentransparenz: „Kaum zu glauben, dass die Bundesregierung nicht weiß, wie teuer der Strompreis durch die Kraftwerksstrategie wird. Klar ist nur, der Strompreis steigt“, sagte er der „Welt“. „Deswegen ist es so wichtig, den Kapazitätsmarkt nicht zu groß zu dimensionieren und tatsächlich technologieoffen auszuschreiben und nicht nur am fossilen Gas festzubeißen.“

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