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Bericht: Reiche stellt EU-Klimaziel 2050 infrage

via dts Nachrichtenagentur

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat am Montag auf der Energiemesse CERA-Week in Houston, Texas, offenbar das EU-Klimaziel für 2050 infrage gestellt. Das berichtet das Nachrichtenportal Politico.

„Wir müssen wieder flexibler werden, uns nicht nur mit 100-prozentigen Lösungen zufriedengeben, sondern unterschiedliche Lösungen und Technologien zulassen und akzeptieren, dass bis 2050 vielleicht noch eine Lücke von etwa fünf oder zehn Prozent bestehen könnte“, soll Reiche laut Politico über das europäische Ziel von Klimaneutralität bis Mitte des Jahrhunderts gesagt haben.

Sie spreche sich nicht gegen Nachhaltigkeit oder ein Klimaziel aus, sagte die Wirtschaftsministerin demnach weiter. Doch wenn ein Klimaziel für Unternehmen wichtige Aspekte wie verfügbare und bezahlbare Energie außer Acht lasse, dann gelte es, den Kurs zu ändern.

„Wenn man strenge und starre Ziele hat, fesselt man sich selbst, und am Ende verliert man Industrien, die man braucht, die energieintensiv sind“, zitiert das Portal Reiche weiter. „Und wir können es uns nicht leisten, unsere energieintensiven Industrien in Europa und in Deutschland zu verlieren.“ Nachhaltigkeit sei eine gute Sache. „Aber wenn Nachhaltigkeit die Wirtschaft zum Einsturz bringt, muss man umdenken.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Manfred Murdfield
    24. März 2026 um 13.02 — Antworten

    Auch wenn es nicht gerne gelesen wird: m.M. nach macht Frau Reiche vorauseilend die Drecksarbeit für Kanzlerin Weidel. Warum macht die SPD das bloss mit ??

    • W. Lorenzen-Pranger
      25. März 2026 um 3.50 — Antworten

      Schon seit nach den Zeiten eines Willy Brandts verloren die Sozialdemokraten zunehmend an Rückgrat, leider. Ich erinnere mich an entsprechende Presseartikel, und vor allem Kabarettexte, zuhauf. Bildungsferne und Dünnbrettbohrer haben wir heute in allen Parteien – nochn leider…

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