Niedersachsen

Niedersachsen und Niederlande vertiefen Zusammenarbeit beim Wassermanagement

via dts Nachrichtenagentur

Niedersachsen und die Niederlande haben ihre Zusammenarbeit im Bereich des grenzüberschreitenden Wassermanagements intensiviert. Das hat das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz am Freitag mitgeteilt.

Hintergrund ist der zunehmende Klimawandel mit seinen Folgen wie Dürren, Starkregen und Hochwasser, die den Wasserhaushalt in beiden Ländern verändern.

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Auf einer ersten gemeinsamen Wasserkonferenz in Hannover berieten Vertreter aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und Praxis über Lösungen für eine nachhaltige und klimaresiliente Wasserbewirtschaftung. Niedersachsens Umwelt- und Klimaschutzminister Christian Meyer betonte die Notwendigkeit einer engen grenzüberschreitenden Zusammenarbeit: „Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar wie nie zuvor – mit häufigeren Starkregenereignissen, zunehmenden Hochwasserlagen und längeren Trockenperioden.“ Mit dem Masterplan Wasser und dem neuen niedersächsischen Wassergesetz wolle man für eine zukunftsfeste Wasserversorgung sorgen.

Auch der niederländische Generaldirektor Jaap Slootmaker unterstrich die Bedeutung der Kooperation: „Wasser macht nicht an Landesgrenzen halt.

Ob es heute in Deutschland regnet oder nicht, bestimmt bereits einen Tag später den Wasserstand in den Niederlanden.“ Ziel der Konferenz war es, die bestehende Kooperation auszubauen und neue Impulse für gemeinsame Strategien zu setzen, etwa durch gemeinsame Projekte und den Austausch von Daten und Erfahrungen.

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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