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Umfrage: Jeder Dritte stellt demokratisches System infrage

Reichstagskuppel bei Sonnenaufgang, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Meinungen, die die demokratische Grundordnung in Deutschland infrage stellen, sind offenbar weiter verbreitet als bislang angenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine bundesweite Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag des SWR. Demnach meinen 31 Prozent der deutschen Bevölkerung, in einer „Scheindemokratie“ zu leben, in der die Bürger nichts zu sagen haben.

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Auffällig dabei ist der Ost-West-Unterschied: Im Westen sind 28 Prozent der Meinung, in einer „Scheindemokratie“ zu leben; im Osten ist es fast die Hälfte der Befragten (45 Prozent). Dass das demokratische System gleich „grundlegend geändert“ gehöre, meinen 28 Prozent aller Deutschen. Beide Ergebnisse werten die Forscher als Anzeichen dafür, dass fast ein Drittel der Deutschen das demokratische System infrage stellt.

Foto: Reichstagskuppel bei Sonnenaufgang, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    11. April 2022 um 15.13

    Wen wunderts, nach all den Betrügereien, Bereicherungen und sonstigen Affairen. Das Ergebnis, in diesen Artikel, aber nicht nur da, zu bewundern, ist das Produkt selbstsüchtiger und raffgieriger Politiker, der absolut unkritischen Wähler, die zu faul sind sich zu ordentlich informieren – – – und vor allem saugefährlich für unser Land und dessen Kultur.
    Jedem waren die Biografien eines Spahn, Lauterbach, einer Merkel, eines Scholz usw, zugänglich, denn fast jeder unter achtzig hat inzwischen ein Smartphone oder einen Computer – und die sind nicht nur für Katzenvideos oder tiktok-Müll da.

    • Erika
      13. April 2022 um 6.27

      #W.Lorenzen-Pranger
      „Mit Merkel ging es bergab ,mit Scholz in den Abgrund“.
      Aber sind wir ehrlich, das  fing schon viel früher an. Dazu muss man in die Zeitgeschichte zurückgehen. Aber unsere Kinder werden vernebelt durch Werbung, Streaming, Konsum usw. (wer dabei der Gewinner ist, ist offensichtlich), hinzu kommt  Digitalisierung und Fortschritt. Das ist unser Preis. Nicht mehr unsere Abeitskraft ist die Ware, sondern unser Körper. (Daten, Algorithmen, KI).  Die Jugend versteht nicht die Zusammenhänge. Kann sie auch nicht, weil auch Desinformation von  den Schulen. (Teils aus Unwissenheit, teils aus Absicht.) Man darf allein der Jugend nicht die Schuld geben. Der Staat tut seit Jahren den Bürger zu einem unmündigen, hilflosen Menschen formen, (man könnte auch sagen: erziehen), so wie er es haben will.  Informierte Menschen sind unerwünscht. Gehen Sie mal in eine Schulklasse und schauen Sie was da gelehrt wird. Sie könnten jetzt sagen: „Die Eltern haben ebenso  Schuld“.Schließlich sind sie es, die ihre Kinder erziehen“.)Teils, teils. Natürlich haben Eltern eine Vorbildfunktion. Aber die ist nur so stabil wie unsere Regierung es ist. Sozusagen ein Spiegelbild unser Regierung.
      Die Erziehung findet zum größten Teil in der Öffentlichkeit statt. (Kita, Schule, Umfeld/Freunde, nicht zu vergessen auch der Staat mit seinen Regeln u. Vorschriften. Was erschwerend dazu kommt:Wenn Bildung nur einer bestimmten Schicht zuteil wird.(siehe Statistik en) Wen wundert’s. Also ich kann die Jugend verstehen, wenn sie sich vom Staat abkehrt, weil sie nichts dafür tut, damit sie dem Bild einer Vorbildfunktion gerecht wird. 
      Politiker  tragen keine Mitschuld? Das sehe ich anders. Unsere Bundestagsdebatten, hören Sie sich diese an.  Schuldzuweisungen noch und nöcher. Sind immer nur die anderen.