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Transatlantik-Koordinator gegen Nord-Stream-2-Weiterbau

Castoro 10 beim Bau von Nord Stream 2, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Transatlantik-Koordinator Peter Beyer (CDU) hat sich dafür ausgesprochen, die deutsch-russische Gaspipeline Nord Stream 2 aktuell nicht fortzuführen. „Es macht keinen Sinn, Nord Stream 2 jetzt zu Ende zu bauen, weil es ein Stolperstein für den Neustart in den transatlantischen Beziehungen ist“, sagte Beyer dem Fernsehsender Phoenix.

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„Das ist Realität.“ Sinnvoll wäre es, mit den US-Partnern Möglichkeiten der Lösung des Konflikts zu besprechen, „vielleicht in einem gesamten Russland-Politik-Projekt“, so Beyer weiter. Grundsätzlich dürfe man nicht glauben, dass ein neuer US-Präsident automatisch für eine Verbesserung der Beziehungen zu Europa sorge. „Jeder, der sich vorgestellt hat, jetzt wird alles besser, hat sich insgeheim gedacht, die Deutschen und die Europäer könnten sich weiterhin einen schlanken Fuß machen“, warnte Beyer.

„Das Zwei-Prozent-Ziel bei den Verteidigungsausgaben der NATO ist eine Verpflichtung, die wir selbst eingegangen sind. Wir sind da auch allmählich gut unterwegs.“ Hinsichtlich des Ausbaus der Wirtschafts- und Handelsbeziehungen sieht Beyer noch Luft nach oben, „und zwar von beiden Seiten des Atlantiks“. Positiv wertete der CDU-Politiker auch, dass die USA nicht Truppen in Deutschland abbauten, sondern weitere Kräfte stationieren wollten.

„Das stärkt auch unsere Sicherheitsinteressen.“

Foto: Castoro 10 beim Bau von Nord Stream 2, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Krieger
    29. April 2021 um 19.37 — Antworten

    Warum wollen Sie das Verhältnis zu Russland, das so dringend nötig ist, so vergiften. So kenne ich das noch aus der Zeit des Kalten Krieges. Werden Sie endlich sachlich und nabeln Sie sich endlich von den USA ab.

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