Tourismuswirtschaft fordert milliardenschweren Rettungsfonds

Strand von Hurghada (Ägypten), über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) fordert einen milliardenschweren Rettungsfonds für die angeschlagene Branche. Die aktuellen Kreditprogramme würden die meisten Unternehmen nur in die Überschuldung treiben, sagte BTW-Präsident Michael Frenzel der „Bild am Sonntag“. „Daher brauchen wir einen Rettungsfonds, der hilft, Verluste von mindestens 16 Milliarden Euro abzufangen.“

Konkret fordert Frenzel, dass der Staat mit 5.000 bis 13.000 Euro pro bedrohtem Arbeitsplatz einspringt, insgesamt seien 1,2 Millionen Jobs in Gefahr. „Der Tourismuswirtschaft werden allein im Jahr 2020 mehr als 100 Milliarden Umsatz fehlen.“ Laut einer Studie, die das Institut der Deutschen Wirtschaft (IWConsult) für den BTW erstellt hat, beschäftigen 97 Prozent der Unternehmen in der Tourismusbranche weniger als 20 Mitarbeiter.

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Foto: Strand von Hurghada (Ägypten), über dts Nachrichtenagentur

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