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Stark-Watzinger will Konsequenzen nach Uni-Besetzung

Bettina Stark-Watzinger (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

Bundesbildungsministerin Bettina Stark-Watzinger (FDP) hat Konsequenzen für die Hörsaal-Besetzung an der Freien Universität Berlin durch die Gruppe „Students for Free Palestine“ gefordert. „Wir dürfen nicht zulassen, dass jüdischen Studierenden der Zugang zu Hörsälen verwehrt wird, sie Anfeindungen oder gar Gewalt ausgesetzt sind“, sagte Stark-Watzinger der „Welt am Sonntag“.

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Rechtsstaat und Hochschulleitungen seien gefordert. „Wo rechtlich möglich, darf die Exmatrikulation in besonders schweren Fällen nicht ausgeschlossen sein.“ Justizminister Marco Buschmann (FDP) sprach sich ebenfalls für Konsequenzen aus. „Universitäten sind Orte geistiger Freiheit“, so Buschmann.

Antisemitismus, Judenhass, politischer Islamismus oder religiöser Fanatismus hätten dort nichts verloren. „Das ist eine Frage der Selbstbehauptung geistiger Freiheit“, sagte Buschmann. Er gehe „davon aus, dass strafrechtliche Ermittlungen durchgeführt und angemessene Strafen verhängt werden“.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Bettina Stark-Watzinger (Archiv), über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    15. Dezember 2023 um 23.37 — Antworten

    Ach du liebe Zeit. Ich erinnere mich gut an die „68-er“, wenn man damals so dünnhäutig reagiert hätte, gäbs heute noch weniger deutschsprachige Ärzte und Wissenschaftler als sowieso schon.
    Wie wärs mal damit, mit diesen Leuten zu sprechen, Frau Stark-Watzinger – nur bitte nicht so, wie ihr unfähiger Kollege Wissing mit FfF „gesprochen“ hat…

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