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Saar-Ministerpräsident nennt 37 Prozent als Wahlziel für Union

Tobias Hans, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Saar-Ministerpräsident Tobias Hans hat ein Ergebnis von 37 Prozent als Wahlziel der Union bei Bundestagswahlen genannt. Von guten Umfragen könne man aktuell nicht sprechen, sagte der CDU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

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„Wir haben den Anspruch, Volkspartei zu sein, und da geht sicherlich noch mehr.“ Um eine „echte Volkspartei“ zu bleiben, müsse die Union wieder die 37-Prozent-Marke anstreben. Der Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Rainer Haseloff, habe bei der Landtagswahl im Juni gezeigt, dass ein solches Ergebnis für die CDU möglich sei, fügte der saarländische Regierungschef hinzu. „Ob uns dies bei der Bundestagswahl im Herbst gelingt, steht in den Sternen, schließlich stehen wir vor einem schweren Wahlkampf“, schränkte er ein.

37 Prozent auf Bundesebene nannte er „unser langfristiges Ziel“. Hans hatte sich für CSU-Chef Markus Söder als Kanzlerkandidat der Union ausgesprochen. Dem CDU-Vorsitzenden Armin Laschet attestierte er, er mache es „hervorragend als Kanzlerkandidat – auch weil die Union geschlossen hinter ihm steht“. Auf die Frage, welche Akzente er von Laschet in den Wochen vor der Wahl erwarte, entgegnete der Regierungschef: „Es braucht auf der Zielgeraden eine Begeisterung für unsere Politik.“

Einen Wechsel in Laschets Team schloss Hans aus. „Ich bin unglaublich gerne Ministerpräsident des Saarlands. Das Amt füllt mich aus und hier kann ich gerade auch bundespolitisch viel für mein Land voranbringen“, sagte er. „Mein Platz ist im Saarland.“

Foto: Tobias Hans, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Johannes Wagner
    8. Juli 2021 um 10.38 — Antworten

    „Wir müssen besser darin werden, den jungen Menschen zu erklären, warum das mit dem Klimaschutz nicht so schnell geht.“
    https://www.klimareporter.de/deutschland/laschet-bestellt-die-feuerwehr-fuer-2038
    Wenn das klappt, dann klappt es auch mit den 37 %!

    • W. Lorenzen-Pranger
      8. Juli 2021 um 12.01 — Antworten

      Zitat: „Ist die Haltung des Unionskanzlerkandidaten zur Überlebensfrage der Menschheit nicht der größere Aufreger?“

      Natürlich nicht. Davon soll ja die gesamte, inzwischen nur noch extrem verblödete, Baerbock-Hatz ablenken, damit die Partei der Vollversager mit kackbrauner Vergangenheit, und immer noch all zu großer lebendiger Reste davon, die Wahl gewinnt.
      Hauptsache mein Kontostand stimmt – und nach mir die Sintflut.
      Da war der Kabarettist Georg Schramm aber SEHR viel realistischer, sagte er doch „Nach uns die Sntflut? Nein, wir, wir SIND die Sintflut.“
      Leider ficht das die Laschets und Söders (und wie sie alle heißen) dieser Welt nicht an, sie begreifen nicht, daß sie selbst auch am Klimawandel elendig verrecken könnten, wie heute schon viele im Rentenalter – oder mit Vorerkrankungen.

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