Regierung will keine gepanzerten Fahrzeuge an Ukraine liefern

Gepanzertes Bundeswehr-Auto, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Das Bundesverteidigungsministerium hat der Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen vom Typ „Dingo“ an die Ukraine einen finalen Riegel vorgeschoben. Das berichtet die „Bild“ unter Berufung auf ein internes Papier des Ministeriums.

Darin heißt es: „Die Fahrzeuge vom Typ `Dingo` werden für die Ausbildung und Inübunghaltung sowie im Einsatz genutzt. Eine mögliche Abgabe wurde bereits in einer frühen Phase des Ukraine-Krieges geprüft, jedoch aufgrund Eigenbedarfs verworfen.“ Wie die Zeitung weiter schreibt, bittet die Ukraine seit Anfang März um geschützte Fahrzeuge vom Typ „Dingo“. Obwohl die Bundeswehr davon nach eigenen Angaben „mehr als 500“ betreibt, will die Bundesregierung kein einziges in die Ukraine liefern.

Anzeige

Enttäuscht zeigte sich davon der ukrainische Botschafter Andrij Melnyk. Er könne „diese Verweigerungshaltung der Ampel-Regierung nicht nachvollziehen“, sagte er der Zeitung. „Gerade für die überlebenswichtige Cherson-Gegenoffensive im Süden bräuchten wir diese deutschen Dingo-Fahrzeuge, um das Leben von Soldaten zu retten, die dort leider größtenteils zu Fuß unterwegs sein müssen.“ Er rufe daher Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) auf, „einen Teil von 500 verfügbaren gepanzerten Allschutz-Transport-Fahrzeugen an die Ukraine schon im September zu liefern“.

Das wäre „bestimmt keine Ausplünderung der Bundeswehr“.

Foto: Gepanzertes Bundeswehr-Auto, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenStudierendenwerk fordert höhere Bafög-WohnkostenpauschaleNachrichtenSED-Opferbeauftragte fordert Pflicht-Besuche in GedenkstättenNachrichtenBär nennt Bafög-Reform „entscheidenden Schritt“
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
NachrichtenBSW will CDU in Sachsen-Anhalt abwählenNachrichten„Rente mit 63“: Hälfte der Frauen bleibt unter 1.450 EuroNachrichtenKritik an Reformplänen bei Kinder- und JugendhilfeNachrichtenBilger will private Investoren für Infrastruktur-SanierungNachrichtenBauindustrie fürchtet Lieferengpässe wegen NiedrigwasserNachrichtenBilger sieht keine Versorgungsengpässe durch Niedrigwasser
StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026StadionneubauCäcilienbrücke
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok