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Palmer verteidigt Tübinger Konzept im Streit um Lockdown

Tübingen am Neckar, über dts Nachrichtenagentur

Tübingen (dts Nachrichtenagentur) – Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat das Testkonzept in seiner Stadt gegen Kritik verteidigt und der Rückkehr in einen harten Lockdown eine Absage erteilt. „Ein Lockdown ist für mich das letzte Mittel der Wahl und nicht das erste“, sagte Palmer der „Rheinischen Post“.

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„Die Kritik auch der Kanzlerin beruht auf einem Missverständnis. Wir öffnen nicht einfach, wir haben auch zusätzliche Testpflichten zum Beispiel beim Friseur“, so Palmer weiter. „Wir wollen herausfinden, ob mit Öffnungen, die durch intensives verpflichtendes Testen gesichert werden, die Kontrolle über die Pandemie zu gewinnen ist. Ich hoffe, dass dieser Versuch so lange laufen kann, bis wir darüber klare Daten haben“, sagte der Grünen-Politiker.

Foto: Tübingen am Neckar, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    30. März 2021 um 7.55

    Daß man den Rat der Stadt plus Bürgermeister Palmer stets auch an den Daten des Umlandes (!) der Stadt Tübingen mißt, ist glatte Manipulation. Dort sind andere Landräte, Bürgermeister und Gemeinderäte am Werk, nicht Palmer und seine Mitstreiter. Die Diskussion um alternative Konzepte zu den Regeirungspositionen aus Berlin hat ja schon sehr früh jede Seriosität verlassen.
    >>Weil“, so schließt er messerscharf, „nicht sein kann, was nicht sein darf.“…<< scheint so manchmal die Devise auch im Kanzleramt zu sein. Die Bundespolitik ist auf einem insgesamt erbärmlichen Nicht-Niveau angekommen, das man nicht einmal den meist real doch recht bildungfernen Unionlern zugetraut hätte.