Palmer verteidigt Tübinger Konzept im Streit um Lockdown

Tübingen am Neckar, über dts Nachrichtenagentur

Tübingen (dts Nachrichtenagentur) – Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer (Grüne) hat das Testkonzept in seiner Stadt gegen Kritik verteidigt und der Rückkehr in einen harten Lockdown eine Absage erteilt. „Ein Lockdown ist für mich das letzte Mittel der Wahl und nicht das erste“, sagte Palmer der „Rheinischen Post“.

„Die Kritik auch der Kanzlerin beruht auf einem Missverständnis. Wir öffnen nicht einfach, wir haben auch zusätzliche Testpflichten zum Beispiel beim Friseur“, so Palmer weiter. „Wir wollen herausfinden, ob mit Öffnungen, die durch intensives verpflichtendes Testen gesichert werden, die Kontrolle über die Pandemie zu gewinnen ist. Ich hoffe, dass dieser Versuch so lange laufen kann, bis wir darüber klare Daten haben“, sagte der Grünen-Politiker.

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Foto: Tübingen am Neckar, über dts Nachrichtenagentur

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