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NRW-Innenminister fordert private Vorsorge für Katastrophenfälle

Nach dem Hochwasser 2021, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) hat die Bürger aufgefordert, für Katastrophenfälle besser vorzusorgen. Nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie und der Hochwasserkatastrophe hätten jetzt alle gelernt, dass es gut sei, „für gewisse Fälle vorzusorgen“, sagte er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe).

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„Eine Hausapotheke, Kerzen, eine Taschenlampe, ein batteriebetriebenes Radio, eine geladene Powerbank für das Handy, Mineralwasser und natürlich ein Lebensmittelvorrat für mehrere Tage sind sicher nicht verkehrt.“ Die Menschen müssten verstehen, dass Katastrophen „nicht nur irgendwo in der Welt, sondern auch jeden Tag hier bei uns“ stattfinden könnten. Reul kündigte zudem an, den Katastrophenschutz in NRW besser aufzustellen. Dieser sei früher „stiefmütterlich behandelt“ worden.

„Ich werde sowohl die Struktur als auch die personelle Ausstattung der zuständigen Abteilung im Innenministerium verändern“, so Reul. Er habe jetzt zusätzlich einen eigenen Haushaltstitel dafür eingerichtet. „Damit sollen die Bedeutung und die Eigenständigkeit der Arbeit im Katastrophenschutz noch deutlicher werden“, sagte der CDU-Politiker.

Foto: Nach dem Hochwasser 2021, über dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Arthur
    21. Dezember 2021 um 14.19

    NRW-Innenminister fordert private Vorsorge für Katastrophenfälle…
    „Eine Hausapotheke, Kerzen, eine Taschenlampe, ein batteriebetriebenes Radio, eine geladene Powerbank für das Handy, Mineralwasser und natürlich ein Lebensmittelvorrat für mehrere Tage sind sicher nicht verkehrt.“

    Wurden diese Menschen, welche dies seit Jahren praktizieren (Prepper), nicht eben noch als Reichsbürger oder Nazi verunglimpft??

    • W. Lorenzen-Pranger
      22. Dezember 2021 um 18.36

      Es gbt ein Heftchen des „Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“, in dem Tips zu Vorratshaltung und zum Verhalten in solchen Fällen angeboten werden aus dem Jahr 2017. Hat, wie man im Ahrtal sah, keine wrkliche Funktion – was weg ist, ist weg. Daß dies Amt dann nicht einmal genannt wurde, als es dann zu einer echten Katstrophe kam, sagt schon alles.
      Es gab schon mal so etwas ab 1961, die „Aktion Eichhörnchen“. Außer, daß Satiriiker da Witzchen („Guuut, so ein Eichhörnchen am Spieß“-Zeitschrift Pardon) draus machten, wars eben so ineffektiv.
      Ich habe bei so etwas einen gewissen Mann namens „Gummer“ vor Augen. Eine Figur aus den „Tremors“ Filmen. („Im Land der Raketenwürmer“) Trash vom Feinsten. 🙂