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Neuer Höchststand beim Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe

Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Der reale Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe ist im September 2021 kalender- und saisonbereinigt 2,4 Prozent höher gewesen als im Vormonat. Das teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Angaben am Mittwoch mit.

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Der Auftragsbestand ist damit seit Juni 2020 stetig gestiegen und erreichte im September 2021 seinen höchsten Stand seit Einführung der Statistik im Januar 2015. Dabei haben sich die offenen Aufträge in den vergangenen Monaten stärker entwickelt als die Umsätze. Die Betriebe im Verarbeitenden Gewerbe erhielten also mehr neue Aufträge als sie abarbeiten konnten. Ein wesentlicher Grund für den hohen Auftragsbestand dürften Lieferengpässe bei Vorprodukten sein.

Die offenen Aufträge aus dem Inland erhöhten sich im September 2021 gegenüber August 2021 um 1,2 Prozent und die offenen Aufträge aus dem Ausland um 3,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorkrisenmonat Februar 2020 war der Auftragsbestand kalender- und saisonbereinigt 24,6 Prozent höher. Bei den Herstellern von Vorleistungsgütern stieg der Auftragsbestand im Vormonatsvergleich um 1,8 Prozent. Bei den Herstellern von Investitionsgütern stieg er um 2,7 Prozent.

Dieser Anstieg geht vor allem auf die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen mit +5,9 Prozent und den Maschinenbau mit +3,9 Prozent zurück. Im Bereich der Konsumgüter lag der Auftragsbestand 0,5 Prozent niedriger als im Vormonat. Auch die Reichweite des Auftragsbestands hat sich weiter erhöht, so die Statistiker weiter. Sie betrug im September 2021 im Verarbeitenden Gewerbe 7,4 Monate und hat ebenfalls einen neuen Höchststand seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 2015 erreicht (August 2021: 7,3 Monate).

Bei den Herstellern von Investitionsgütern betrug sie 10,5 Monate (August: 10,2 Monate) und bei Vorleistungsgütern 3,8 Monate (August: 3,9 Monate). Im Bereich der Konsumgüter lag sie bei 3,2 Monaten (August: 3,3 Monate).

Foto: Stahlproduktion, über dts Nachrichtenagentur

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