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Mäßige Nachfrage nach Förderung des Energiestandards EH55

via dts Nachrichtenagentur

Die zeitlich befristete Förderung des Energiestandards EH55 trifft weiterhin nur auf mäßiges Interesse bei Investoren.

Das Bundesbauministerium teilte auf Anfrage des „Handelsblatts“ mit, dass bis zum 13. April „rund 23.400 Wohneinheiten mit einem Kredit- und Zuschussvolumen von rund 2,3 Milliarden Euro gefördert“ worden seien. „Es verbleiben rund 553 Millionen Euro im Fördertopf“, sagte eine Sprecherin.

Das KfW-Programm war Mitte Dezember 2025 aufgelegt worden, um den Bau von genehmigten, aber noch nicht begonnenen Bauprojekten voranzutreiben. Es soll bis Ende Juni 2026 laufen. Insgesamt hat die Bundesregierung 800 Millionen Euro an Fördermitteln bereitgestellt. Um die Nachfrage zu erhöhen, wurde der Zinssatz auf ein Prozent effektiv gesenkt, bei zehn Jahren Laufzeit, zehn Jahren Zinsbindung und zwei tilgungsfreien Anlaufjahren.

Die Union fordert Änderungen bei den Konditionen. Jan-Marco Luczak, baupolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sagte, das Förderprogramm laufe „viel zu schleppend, weil das Bundesfinanzministerium viel zu strenge Förderbedingungen anlegt“. Wenn ein Bauherr etwa schon ein Baufeld freigemacht habe oder einen Baum gefällt habe, falle er aus der Förderung raus. „So kriegen wir den Bauüberhang nicht aktiviert“, sagte der CDU-Politiker. „Es wäre wichtig und notwendig, dass hier eine flexiblere Lösung ermöglicht wird.“

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