Linke kritisiert „Frühstartrente“ als Symbolpolitik

Die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte "Frühstartrente" stößt bei der Opposition auf Kritik.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Die von der Bundesregierung auf den Weg gebrachte „Frühstartrente“ stößt bei der Opposition auf Kritik. Die rentenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Sarah Vollath, sagte der „Rheinischen Post“: „Die Frühstartrente ist nichts anderes als Symbolpolitik, mit der die Bundesregierung schon die Jüngsten in der Gesellschaft an den Kapitalmarkt binden will.“ Wohlhabende Eltern, die zusätzliche Eigenbeiträge entrichten könnten, würden obendrauf steuerlich begünstigt, während ärmere Familien mal wieder das Nachsehen hätten.

Vollath sagte, die „Frühstartrente“ helfe weder dabei, das Rentensystem zu stabilisieren, noch könne sie die steigende Altersarmut wirksam bekämpfen. Sie fügte hinzu: „Die Bundesregierung verpulvert Milliarden für ein Sinnlos-Projekt wie die Frühstartrente und kürzt gleichzeitig beim Bundeszuschuss an die Rentenversicherung. Das ist eine völlig falsche Prioritätensetzung.“

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Mit der „Frühstartrente“ will die Bundesregierung Kinder bereits ab dem sechsten Lebensjahr an die kapitalgedeckte Altersvorsorge heranführen. Bis zum 18. Geburtstag eines Kindes zahlt der Staat dann monatlich zehn Euro in ein zertifiziertes Vorsorgeprodukt ein.

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