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Kritik an Initiative gegen Prostitution

Prostituierte, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im Bundesfamilienministerium und der Unionsfraktion gibt es massive Kritik an der Initiative von CDU und SPD-Abgeordneten zur Bestrafung der Prostitution. Der Vorstoß sei „völlig sinnlos“, sagte der familienpolitische Sprecher der Unionsfraktion im Bundestag, Marcus Weinberg (CDU), der „Bild-Zeitung“ (Mittwochsausgabe). Mit einem Verbot würde man „die Frauen in dunkle Keller und in die Illegalität drängen“, so der CDU-Politiker weiter.

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Das Bundesfamilienministerium teilte auf Anfrage der Zeitung mit, es halte ein Prostitutionsverbot für „nicht zielführend“. Hierdurch würden „Prostituierte mehr in die Illegalität getrieben“, warnte Dirk Peglow, stellvertretender Vorsitzender des Bundes der Kriminalbeamten. Angesichts der coronabedingten Schließung von Prostitutionsstätten hatte eine Gruppe von Bundestagsabgeordneten von Union und SPD ein Sexkaufverbot und Ausstiegsprogramme für Prostituierte gefordert. Es gibt in Deutschland 33.000 behördlich registrierte Prostituierte und nach Zahlen der Abgeordneten bis zu 400.000 insgesamt.

Foto: Prostituierte, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Agentur Marlene
    22. Mai 2020 um 5.56

    Guten Tag,
    Ich bin Betreiberin einer schönen Terminwohnung, ich bin erschrocken über die Forderung von 16 Abgeordneten ein Sexkaufverbot, in dieser schweren Zeit voranzutreiben. Täglich erreichen mich , Nachrichten von Damen und Kunden, welche empört sind und große Angst haben, dass es uns und viele andere Gewerbetreibende in der Erotikbranche bald nicht mehr geben soll. Eine Hetzjagd und Stigmatisierung geht weiter, mein Herz blutet jeden Tag, mit dem Gedanken, dass man uns auslöschen möchte. Ich betreibe mit viel Liebe, Sauberkeit eine 220 qm große Terminwohnung, wir haben Damen welche als Freunde kommen, Gäste aus allen Schichten, ja sogar aus der Politik. Man sagt unser Etablissement “ sei so sauber“ . Wir haben schon vor Corona ein riesen Aufwand an Hygiene betrieben, dies war für mich schon immer selbstverständlich . Warum möchte man legale Betriebe bekämpfen und Illegalität stärken? Warum möchte man eine ganzen Branche zerstören: den Betreiber, die Damen, die Werbeagenturen, die Dessous- Verkäufer, den Anbieter für Hygienartikel, der Rattenschwanz ist unglaublich lang. Warum? Ich habe dieses Gedchäft aufgebaut, welches ein sehr sauberes arbeiten möglich macht. War einer dieser Abgeordneten jemals im Gespräch mit uns, mit MENSCHEN aus diesem Gewerbe? Hat man jemals Räumlichkeiten von innen gesehen? Oder ist dies alles nur ein RTL 2 Wissen, natürlich gibt es auch Ausbeutung, aber dies ist eine Minderheit, welche man schützen sollte und in unserem Terminzirkel ÜBERHAUPT nicht üblich. Die Damen sind frei zu entscheiden, von jetzt auf gleich zu gehen und können über ihren Beruf selbst entscheiden. Ich zahle jeden Monat meine Steuern, mache die Buchhaltung und habe meinen Steuerberater, alles läuft wie in jedem anderen Gewerbe. Immer mehr Auflagen lässt man sich einfallen, das Prostitutionsschutzgesetz rundet anhand vom Hurenpass die Sache ab. Ist dies der Schutz von Prostituierten? Warum kann man nicht die Verbände wie dem BSD, oder UEGD um nur 2 zu nennen, die Aufgabe überlassen, um für Ordnung zu sorgen. Dies wäre mal eine Zukunftsperspektive. Diese Verbände kennen sich mit Sicherheit mehr aus , als ein Herr Lauterbach, welcher in Talkshows, ohne Angst vor Corona, sich wöchentlich zur Schau stellt.

  2. CLUB Ostfriesland
    27. Mai 2020 um 7.58

    Hallo Marlene 🙂

    Danke dir….
    Auch wir in Ostfriesland haben ein Bordell, welches mehr als hygienisch geführt wird und auch in Hygienefragen weiter ausgebaut werden kann, so das ein Coronagerechtes arbeiten für Sexdienstleisterinnen möglich ist.Wir haben da einige sehr gute Ideen….
    Ich frage mich auch immer wie die Politiker mit so viel Halbwissen über etwas entscheiden können von dem sie keine Ahnung haben.. Natürlich ist das nur RTL2 -Wissen, da die Medien nie tatsächlich berichten, den die, die wie wir legal, sauber und Steuer zahlen, würden sich nicht einer sollchen Reportage in der Öffentlich zeigen.
    Besonders schlimm ist hier nicht der Verlust der Einnahmen für mich als Betreiber, aber ich sehe die Not der Damen, die nun auf der Strasse stehen, nicht mehr heim gekommen sind etc. und nicht wissen wie es weitergeht.. Sich nun heimlich anbieten (Haus-Hotel-Parkplatz).. Gemäss des Prostitutionsschutzgesetztes ist somit der Schutz also nicht vorhanden…
    Naja aber so isses eben , wenn Frauen an der Regierung sind, die Angst haben das Ihre Männer sich anderswo vergnügen…Das genau ist nämlich der Knackpunkt… Würden nur Männer entscheiden-dann….
    Aber gut… was solls und was soll ich viel Schreiben, es interessiert eh keinen und uns fragt auch keiner.. Komisch wo dann Umfrageergebnisse herkommen.. Aus der Luft gegriffen ?

  3. Harald Konze
    18. Juni 2020 um 9.25

    Ohne Prostitution und Saunaclubs wäre das Leben für viele einsame Menschen sehr traurig und trostlos. Viele Frauen werden in die Illegalität getrieben und für attraktive Frauen wird es gefährlicher in der Dunkelheit spazieren zu gehen. Gebt allen Menschen gleiche Chancen zur Verwirklichung. Liebe Grüße an die Zeit after corana