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Désirée Nosbusch fühlte sich oft diskriminiert

Désirée Nosbusch, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Désirée Nosbusch fühlte sich im Laufe ihres Berufslebens oft diskriminiert. „Ich würde nicht abstreiten, dass mir da Steine in den Weg gelegt wurden, auch weil ich eine Frau war“, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

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Sie habe sich Sprüche anhören müssen wie „Du spielst nach unseren Regeln oder du kommst wieder, wenn du erwachsen bist“. Sie habe darauf geantwortet: „Dann hoffe ich, dass ich nicht erwachsen werde.“ Trotz ihrer vielen Erfolge musste Nosbusch oft auch öffentliche Kritik durchstehen, die ihr zu weit ging. „Das war schon teilweise grenzwertig, was man mit mir in der Öffentlichkeit gemacht hat. Ich bin sehr dankbar, dass ich von Hause und von der Natur aus, ein starkes Fundament mit auf den Weg bekommen habe, so dass ich das alles einigermaßen unbeschadet überstehen konnte.“ Es habe auch eine Phase gegeben, in der sie das Gefühl hatte, „es jedem recht machen zu müssen“, so Nosbusch weiter. Heute fühlt sie sich allerdings wieder mental sehr stabil. „Ich bin jetzt alt genug, dass ich denke: Es gibt eine rote Linie in meinem Leben, bis zu der kann jeder kommen, aber darüber hinweg nicht. Das ist ein Schutz für meine engsten Menschen und für mich. Was ich moralisch nicht vertretbar finde, das hat auch keinen Platz in meinem Leben.“ Die heute 56-Jährige galt Ende der 70er-Jahre als Kinderstar und galt schon in ihrer Jugendzeit als Profi-Moderatorin. Zuletzt wurde sie für ihre Rolle in der Serie „Bad Banks“ preisgekrönt. Demnächst ist Nosbusch in dem Justizdrama „Ferdinand von Schirach – Glauben“ zu sehen.

Foto: Désirée Nosbusch, über dts Nachrichtenagentur

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