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Block-House-Gründer kritisiert Corona-Politik heftig

Wegen Coronakrise geschlossener Laden, über dts Nachrichtenagentur

Hamburg (dts Nachrichtenagentur) – Der Hamburger Unternehmer Eugen Block hat die Bundesregierung für ihre Corona-Politik kritisiert. „Die Herrschaften haben angstgetrieben Panik gemacht“, sagte der Gründer der Restaurantkette Block House dem „Spiegel“. „Ich warte immer noch auf den seit Langem angekündigten Corona-Peak. Noch immer stehen die Krankenhäuser halb leer. Mit den entstehenden Kosten hätte Herr Spahn seine Intensivabteilungen verdoppeln können. Nein, er muss das ganze Volk wegsperren und das Leben auf den Kopf stellen.“

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Bereits im März habe er Briefe verschickt, an Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU), Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD), Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und das Robert Koch-Institut. „Ich habe klargemacht, dass das totale Einstellen des öffentlichen Lebens zum wirtschaftlichen Niedergang führt“, so der Unternehmer weiter. Dem Finanzminister habe er geschrieben, wie viel er in diesem Jahr bereits verloren habe, und er werde versuchen, sich das entgangene Geld von der Regierung zurückzuholen, sagte Block dem „Spiegel“. Stephan von Bülow, Geschäftsführer der Block-Gruppe, sieht das anders: „In dieser Krise muss jeder seinen Beitrag leisten.“ Block sagte, er habe vor dem Coronavirus keine Angst, obwohl er mit 79 Jahren zur Risikogruppe gehöre. „Fangen Sie nicht auch noch an mit der Panikmache! Dann sterbe ich eben drei Tage früher, na und? Ich habe Gottvertrauen. Ich gehe danach zum liebenden Gott“, so der Block-House-Gründer.

Foto: Wegen Coronakrise geschlossener Laden, über dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Christa Neff
    19. April 2020 um 10.53

    Es ist mehr als schäbig und ganz offensichtlich dass Herr Block um sein „Gehalt“ bangt. Er sollte sich mal fragen was zigtausende von Familien mit wahrscheinlich wesentlich weniger Gehalt machen. Schämen Sie sich Herr Block.

  2. H.W.
    20. April 2020 um 3.34

    Werte Fr. Neff
    Er macht sich Sorgen.
    Mit 79 Jahren !.Donnerwetter!
    Warum soll Er sich schämen.
    Das ist überhaupt NICHT SCHÄBIG!
    Da sind in diesen Unternehmen Mitarbeiter zB:Köche,Bedienungen,Zulieferer ,Und wahrscheinlich viele davon mit Familie und Kindern.All Diese finanzieren Ihr Dasein mit ihrer Arbeit, und nicht mit NEIDVERHALTEN sowie „gutmenschlichem rumschwafeln“.Bei der Grösse des Unternehmens ist er nicht auf Gehalt angewiesen.!
    Ich bin Stolz auf Menschen wie Ihm,die besonders in solchen Situationen den Mund aufmachen,Denn weder auf eine Fr. Neff noch auf ein Hr.Weiche wird man hören!
    Daher ,NICHT DIFFAMIEREN SONDERN UNTERSTÜTZEN!

  3. eli dschepper
    20. April 2020 um 8.19

    wie lange wollen wir uns noch von politikern wie söder (mit seinen „schamlosen Selbstinszenierungen“ siehe münchner merkur vom 12.4.) drangsalieren und verarschen???