Berliner Bildungssenatorin sieht Schulsystem auf gutem Weg

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Berlins Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch (CDU) hat sich zu Beginn des neuen Schuljahres zuversichtlich geäußert. „Vor drei Jahren hatten wir noch 1.500 fehlende Lehrer und jetzt sind es 500“, sagte Günther-Wünsch am Montag im RBB-Inforadio. Das sei noch nicht zufriedenstellend, aber die Richtung sei die richtige.
„Wir haben so viele Referendare wie noch nie in den letzten zehn Jahren“, so die Bildungssenatorin. Ab diesem Wintersemester solle ein flexibler Master-Studiengang dabei helfen, die Abbrecherquote zu verringern. Außerdem sollten ausländische Abschlüsse leichter anerkannt werden. „Jedem neuen Lehrer, der nach Berlin kommt und die Voraussetzungen erfüllt, können wir eine Verbeamtung anbieten“, sagte Günther-Wünsch, „also alles Maßnahmen, um immer mehr Lehrkräfte nach Berlin zu holen und auch in Berlin zu halten.“
Wo es besonders schwierig sei, senke man in diesem Schuljahr in den ersten Klassen die Klassengröße, so die CDU-Politikerin. Die Plätze dafür seien da, weil in den letzten Jahren genügend neue Grundschulen gebaut worden seien. Auch den Randbezirken habe man „mit ganz individuellen Maßnahmen“ beim Lehrkräftemangel helfen können.
Um das Problem besser in den Griff zu bekommen, plädierte Günther-Wünsch für eine zentrale Steuerung zur Verteilung des Lehrpersonals. „Das ist etwas, das wir in den kommenden Jahren angehen müssen“, so die CDU-Politikerin.
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