Oldenburger Stadtfest endet mit wenigen Zwischenfällen
Am zweiten Abend des Oldenburger Stadtfestes haben rund 110.000 Besucher weitgehend friedlich gefeiert. Die Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland teilte mit, dass sich die Innenstadt ab 20:00 Uhr zunehmend gefüllt habe.
Nach dem Ende der Musikveranstaltungen um 02:00 Uhr leerte sich das Gebiet rasch wieder.
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Die Polizei war mit starken Kräften vor Ort im Einsatz und konnte mehrere Streitigkeiten sowie mögliche Auseinandersetzungen bereits im Ansatz verhindern. Lediglich nach Beendigung der Musikveranstaltungen registrierten die Einsatzkräfte vereinzelte Körperverletzungsdelikte.
Insgesamt mussten gegen 18 Personen wegen ihres Verhaltens Platzverweise ausgesprochen werden.
Eine Person kam der Aufforderung nicht nach und wurde in Gewahrsam genommen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





4 Kommentare
Soso – Huntertzehntausend… Kaum anzunehmen, daß es noch viel mehr werden, weit weg von den anfangs beschriebenen Dreihunderttausend. Zumal es ja oft die sind, die jeden Abend wieder kommen.
Wo ist denn das Pferdekarussell neben dem Rathaus geblieben, wo das kleine Kinderkarussell im Übergang vom Marktplatz zum Schloßplatz? Warum stehen denn die Verkaufsstände so weit auseinander wie nie zuvor? Fragen über Fragen. Wo sind die kleinen Unabhängigen, die so ein Fest erst lebendig werden lassen? Der jetzige Ausrichter hat, so ist unûbersehbar, keine Lust mehr – es wird Zeit, das Stadtfest neu auszuschreiben. Höchste Zeit!
Wo das Pferdekarussell geblieben ist? Doch wohl auf dem Gnadenhof, dank auch wohl der Mitmenschen, die auch Bäume beseitigen lassen, weil das reife Obst die Kinder erschlagen könnte, oder den grössten Feind der Menschen, die Wespen anlocken könnte. Das römische Reich ist ja wohl auch an Dekadenz untergegangen. Auf geht’s. Es gab auch mal Pferde im Kramermarktsumzug, die Pferdeäpfel sind ersetzt durch Dieselqualm von Treckern und 40-Tonnern. Und die Kinder am Strassenrand sind glücklich, die Kariesvorbeugung ist aufgehoben. Alles gesund, oder wat?
> Wo ist denn das Pferdekarussell neben dem Rathaus geblieben,
> wo das kleine Kinderkarussell im Übergang vom Marktplatz zum
> Schloßplatz?
Weggespart zugunsten von noch mehr Fress- und Saufbuden, alle untereinander austauschbar. Dazu gefühlt alle zehn Meter ein Stand für Sprüh-Tattoos, bunte Bindfäden für die Haare und überteuertes billiges Kinderspielzeug.
Die Haarenstrasse war auch schon mal besser, was Aktivitäten für Kinder angeht.
Herauszuheben die Bauaktivitäten für Kinder auf dem Nikolaimarkt, da waren die Mäuse wirklich begeistert. Aber das alleine reisst es nicht raus. Nach einer Runde durch die Stadt war doch eher Enttäuschung zu bemerken, also wieder ab nach Hause. Abends kam dann auch nicht wirklich Stimmung auf.
Weggespart – ja, aber nicht zu gunsten irgendwelcher Freß- und Saufbuden, auch daran wurde, die Abstände bewiesen es, sehr wohl „gespart“. Mit der Anzahl der Bühnen wurde, zu recht, nicht mehr geworben – und das „Nachmittags-Programm“ war, an dem Nachmittag als da war, Eigenwerbung für eine Fitneßbude in Dauerschleife. Immerhin noch besser als gar nix.
Die NWZ jubelt, der Besucher staunt und ist enttäuscht – und daß die NWZ nicht seriös ist, ist ja schon seit Jahrzehnten kein Geheimnis…
Was haben wir mal über Enke gemeckert – ich wünschte heute, er käme mit seiner Kreativität zurück.