Mann nach mutmaßlichem sexuellen Missbrauch in Oldenburg in Haft
Ein 40-jähriger Mann ist in Oldenburg wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern in Untersuchungshaft genommen worden. Die Polizei teilte mit, dass der Tatverdächtige am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft von einem Haftrichter am Amtsgericht Oldenburg inhaftiert worden sei.
Die Ermittlungen gehen auf einen Vorfall im Olantis Schwimmbad am 21. Februar zurück.
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Nach Angaben der Polizei hatten Mitarbeiter des Schwimmbades an jenem Samstag gemeldet, dass sich ein stark alkoholisiert wirkender Mann auffällig im Schwimmbereich verhalten und Kinder beobachtet habe. Eine Streife konnte den Mann noch vor dem Bad antreffen und kontrollieren, ließ ihn aber nach einer Personalienprüfung zunächst wieder laufen, da sich zu diesem Zeitpunkt kein strafbares Verhalten zeigte.
Später am Abend wurde gegen ihn ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr eingeleitet.
Erst einige Tage später meldeten sich zwei Kinder bei der Polizei und berichteten, dass sich zwischen etwa 19:30 Uhr und 19:45 Uhr in einer Sammelumkleide des Schwimmbades ein Mann vor ihnen an seinem Geschlechtsteil manipuliert habe. Die intensivierten Ermittlungen führten zum Tatverdacht gegen den 40-Jährigen, der daraufhin am Mittwoch vorläufig festgenommen wurde.
Die Polizei sieht derzeit keine Hinweise auf weitere Opfer, bittet aber mögliche Betroffene oder Zeugen, sich unter der Rufnummer 0441-7904115 zu melden.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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