Medien fordern von Merz Protest gegen US-Visa-Pläne
Mehrere große deutsche Medienunternehmen fordern die Rücknahme der US-amerikanischen Visa-Pläne für Korrespondenten und bitten Bundeskanzler Friedrich Merz sowie Außenminister Johann Wadephul (beide CDU) dafür öffentlich um Unterstützung.In einem am Dienstag veröffentlichten gemeinsamen Schreiben appellieren ARD, ZDF, ProSiebenSat.1, RTL und Deutschlandradio an die Bundesregierung, sich auf diplomatischem Wege bei der US-Administration …
Dax am Mittag trotz ZEW-Überraschung weiter im Minus
Der Dax ist am Dienstag nach einem bereits schwachen Start bis zum Mittag weiter im roten Bereich geblieben. Gegen 12:30 Uhr wurde der Index mit rund 23.630 Punkten berechnet, dies entspricht einem Minus von 0,5 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste rangierten Sartorius, Porsche und Zalando, …
VRR drängt auf dauerhafte Absicherung des Deutschlandtickets
Oliver Wittke, Chef des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR), fordert Bund und Länder auf, sich schnell auf eine dauerhafte Finanzierung für das Deutschlandticket zu einigen, bestenfalls schon bei der Verkehrsministerkonferenz der Länder am Donnerstag dieser Woche.„Der Staat muss Handlungsfähigkeit beweisen“, sagte er der „Rheinischen Post“. Eine erneute Hängepartie wie im vergangenen Jahr …
Merz spricht mit Nawrocki über Ukraine und Drohnen
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat bei dem Treffen mit dem polnischen Staatspräsidenten Karol Nawrocki im Kanzleramt am Dienstag unter anderem über den Ukraine-Krieg sowie die jüngsten Drohnenvorfälle in Polen gesprochen. Das teilte der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille mit. Eine Pressekonferenz gab es nach dem Gespräch nicht.Der Bundeskanzler habe Polen „als …
Bericht: Deutschlandticket könnte bald 64 Euro kosten
In einer entscheidenden Woche für die Zukunft des Deutschlandtickets steht eine mögliche Preiserhöhung des derzeit 58 Euro teuren Flatrate-Fahrscheins im Raum. Eine vorgelegte Beschlussvorlage für die Sonderkonferenz der Verkehrsminister am Donnerstag, über die der „Tagesspiegel“ berichtet, deutet darauf hin, dass der Preis ab 2026 auf 62 oder 64 Euro steigen …
Bayerns Finanzminister für Erhöhung der Erbschaftsteuer-Freibeträge
Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) fordert eine Erhöhung der Freibeträge in der Erbschaftsteuer.„Bayern setzt sich seit vielen Jahren intensiv und mit konkreten zielgerichteten Vorschlägen für eine Reform der Erbschaftsteuer ein“, sagte Füracker den Zeitungen der Mediengruppe Bayern. Allerdings nicht mit dem Ziel einer Steuererhöhung, sondern mit dem Ziel einer „längst …
Kulturstaatsminister führt Streitgespräch mit Jan Böhmermann
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und der Entertainer Jan Böhmermann werden demnächst bei einem Streitgespräch im Berliner „Haus der Kulturen der Welt“ aufeinandertreffen. Wie die „Rheinische Post“ (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Unionskreise berichtet, soll es bei der Diskussion unter anderem um die „Macht der Tech-Konzerne“ gehen.Stattfinden soll die Veranstaltung demnach am 8. …
Tennet drängt auf Kraftwerksstrategie
Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet hat nach Vorlage des Energiewende-Monitorings mehr Tempo angemahnt.„Entscheidend ist nun, dass die notwendigen politischen Weichen gestellt und die gesetzgeberischen Grundlagen rasch geschaffen werden“, sagte Tennet-Chef Tim Meyerjürgens der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. „Wir brauchen dringend die Kraftwerksstrategie, eine Überarbeitung der Netzanschlusssystematik für Speicher, Rechenzentren und Kraftwerke sowie die …
Nord-Stream-Verdächtiger soll an Deutschland ausgeliefert werden
Ein Gericht in Italien hat am Dienstag die Auslieferung eines mutmaßlichen Drahtziehers der Anschläge auf die Nord-Stream-Pipelines nach Deutschland angeordnet. Das berichten am Dienstag mehrere Medien übereinstimmend.Der Ukrainer war im August aufgrund eines Europäischen Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs in Italien festgenommen worden. Er soll den Ermittlern zufolge des gemeinschaftlichen …
Neuer Höchststand bei Unfällen an Bahnübergängen erwartet
Bei Unfällen an Bahnübergängen wird in Deutschland 2025 ein neuer Höchststand erwartet. Die Zahl der Todesopfer und Verletzten liegt bereits jetzt über dem Niveau der jeweils beiden Vorjahre, wie eine Auswertung des NDR von Daten der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung (BEU) ergab.Demnach starben bis Ende August auf bundeseigenen Strecken 36 Menschen …
