Wirtschaft

Über 5000 neue Stellen in der Region

In der Region werden für das kommende Jahr rund 5400 neue Arbeitsplätze erwartet.
Foto: Niko Budden

Oldenburg (am/pm) Die Arbeitsagentur Oldenburg-Wilhelmshaven hat die regionale Beschäftigungsprognose für das kommende Jahr vorgestellt. Rund 5400 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse werden von den Experten erwartet. Zuletzt gab es 270.614 sozialversicherungspflichtig beschäftigte Frauen und Männer.

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Nach Einschätzung der Fachleute wird es im Jahr 2019 jeweils rund 500 weitere Beschäftigungsverhältnisse im Gesundheitswesen, im Baugewerbe und im Sozialwesen geben. In ähnlicher Größenordnung wird auch das Beschäftigungswachstum in Lagerei, Post- und Kurierdiensten verortet. Zwischen 250 und 350 zusätzliche Stellen werden für die Wirtschaftszweige Heime, Erziehung und Unterricht, Gastgewerbe und Landverkehr und Lagerei prognostiziert. Einzig im Bereich Finanzdienstleistungen wird mit einem Rückgang gerechnet und zwar um rund 70 Beschäftigte.

„In vielen Branchen suchen Unternehmen auch im kommenden Jahr zusätzliche Kräfte. Die Nachfrage ist hoch, dadurch haben auch Bewerberinnen und Bewerber gute Chancen, die nicht auf Anhieb alle Kriterien erfüllen“, sagt Dr. Thorsten Müller, Leiter der Agentur für Arbeit Oldenburg-Wilhelmshaven. „Wir unterstützen, indem wir arbeitslose Frauen und Männer für offene Stellen qualifizieren.“

Beschäftigungsentwicklung

Die Bundesagentur für Arbeit führt regelmäßig eine Einschätzung der Beschäftigungsentwicklung durch, bei der sie die Branchen auf Bundes-, Landes- und lokaler Ebene betrachtet und eine Prognose für die künftige Entwicklung erstellt. Auf Basis dieses Arbeitsmarktmonitors, der alle relevanten Informationen über regionale Arbeitsmärkte in Deutschland abbildet, beurteilen regionale Experten, darunter Vertreter der örtlichen Kammern, die Entwicklung der Beschäftigung. Diese Wertungen fließen dann wieder in den Arbeitsmarktmonitor ein, der vielen Netzwerken als Datengrundlage und Hilfsmittel dient, um Handlungsoptionen zur Fachkräftesicherung zu entwickeln.

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