Wolfsburg will Förderung für Ärzte aufstocken
Die Stadt Wolfsburg will die Förderung zur Sicherung der haus- und fachärztlichen Versorgung weiter ausbauen. Das teilte die Stadtverwaltung am Dienstag mit.
Hintergrund ist die deutlich gestiegene Nachfrage nach Fördermöglichkeiten für Ärzte sowie medizinische Einrichtungen. Die entsprechende Beschlussvorlage soll im Juni in die Beratung gehen, der Rat der Stadt soll dann in seiner Sitzung am 17. Juni über die Anpassung der Fördersummen für das Haushaltsjahr 2026 entscheiden.
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„Eine leistungsfähige medizinische Infrastruktur ist unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit Wolfsburgs“, sagte Oberbürgermeister Dennis Weilmann (CDU).
„Mit unserer Förderung verbessern wir die Voraussetzungen für Ärzte, sich hier niederzulassen, und stärken zugleich die wohnortnahe Versorgung der Bürger.“
Die bestehende Richtlinie zur Förderung der haus- und fachärztlichen Versorgung wurde bereits bis Ende 2028 verlängert. Sie umfasst unter anderem Zuschüsse für Praxisneugründungen und Niederlassungen, die Förderung von Medizinstudierenden sowie Investitionen in bestehende Praxen.
Unterstützt werden dabei insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Digitalisierung, moderne Praxisorganisation, Kooperationen und Barrierefreiheit.
Aufgrund der positiven Entwicklung und der stark gestiegenen Zahl an Förderanträgen reichen die bislang eingeplanten Mittel in Höhe von 620.000 Euro für das Jahr 2026 voraussichtlich nicht aus. Deshalb sollen zusätzliche Mittel in Höhe von insgesamt 300.000 Euro bereitgestellt werden.
Davon sind 90.000 Euro vorgesehen für die Niederlassungs- und Studierendenförderung sowie 210.000 Euro für Innovations- und Bestandsförderung von Praxen.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





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