VDA gegen Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist gegen eine Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller.

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) ist gegen eine Begrenzung der E-Auto-Förderung auf deutsche Hersteller. „Wir sind grundsätzlich für freien und fairen Wettbewerb“, sagte VDA-Kommunikationschef Simon Schütz den Sendern RTL und ntv.

Deutsches Steuergeld fließe nicht vor allem ins Ausland. Lediglich sieben Prozent der Förderanträge entfielen auf chinesische Hersteller. „Da kann man nicht sagen, dass hauptsächlich die Förderung an chinesische Unternehmen geht.“ Gleichzeitig freue man sich über jeden, der sich für ein deutsches Modell entscheide. „Das ist unser Job, mit unseren Modellen zu überzeugen und die Menschen abzuholen“, so Schütz.

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Auch eine Obergrenze beim Listenpreis bezuschusster Autos lehnt der VDA ab. Die Kritik an geförderten Luxusmodellen sei überzogen. „Es ist wirklich ein Randphänomen, das gerade so diskutiert wird, als sei das hauptsächlich etwas für Luxusautos“, so Schütz. Mehr als 50 Prozent der Anträge entfielen auf Menschen mit einem Einkommen unter 50.000 Euro.

Zurückhaltend äußerte er sich zum Vorstoß von Verkehrsminister Bilger, die Förderung zu beenden, sobald die aktuell drei Milliarden Euro aufgebraucht sind. Es sei zu früh zu sagen, ob es eine weitere Förderung brauche. Die Bundesregierung müsse zunächst 2027 evaluieren, wie das Programm angenommen werde. Der VDA-Kommunikationschef sprach sich dafür aus, die Förderung auf Gebrauchtwagen auszuweiten. Er zeigte sich optimistisch, dass die deutsche Autobranche ihre E-Autos aber auch ohne Zuschuss loswerde. „Wir sind grundsätzlich zuversichtlich, denn wir haben unseren Job gemacht.“

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