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Tierheime stehen weiter unter erheblichem Druck

via dts Nachrichtenagentur

Deutschlands Tierheime stehen weiter unter erheblichem Druck. „Viele Tierheime arbeiten am Rande ihrer Belastungsgrenze“, sagte Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbundes, der „Rheinischen Post“.

Zusätzliche Belastung der Tierheime drohe rund um das Osterfest. In dieser Zeit steige die Nachfrage nach Kaninchen und anderen Kleintieren deutlich an. Schmitz warnte davor, echte Tiere als „Osterhasen“ zu verschenken: „Kleine Heimtiere sind anspruchsvoll und ihre Haltung muss gut überlegt sein“, mahnte sie. Die Anschaffung eines Tieres dürfe nicht leichtfertig erfolgen, vielmehr sei es entscheidend, sich vorab umfassend über Bedürfnisse und artgerechte Haltung zu informieren.

Besonders nach Ostern erwarten die Tierheime eine weitere Zuspitzung der Lage – vor allem bei Kaninchen, aber auch Katzen. „Im Laufe des Frühlings rechnen wir in den Tierheimen mit einer dramatischen Zunahme an jungen Kätzchen“, sagte Schmitz. Der Großteil der während dieser „Kätzchenschwemme“ aufgenommenen Kitten stamme von Straßenkatzen. „Viele der im Frühjahr geborenen Kitten versterben elendig, ohne rechtzeitig von Menschen gefunden und im Tierheim aufgepäppelt zu werden“, warnte Schmitz. Der Deutsche Tierschutzbund fordert eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen aus Privathaushalten.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    23. März 2026 um 12.00 — Antworten

    Ja, meine Güte nochmal. Dann können doch bitte endlich die Jäger mal streunende Katzen vor allem (ggf. auch Hunde) abschießen. Die jetzige Regelung mit x-fachen Maßnahmen von „aufpäppeln“ bis Kastration oder „Anti-Baby Pille“ sind teuer – und wer holt sich denn so ein verwahrlosten und verwildertes Tier ins Haus? Kein Wunder, daß man so Tierheime überlastet. Sollen Jäger nicht auch das natürliche Kräfteverhältnis in der „Natur“ unterstützen? Ja, dann tut es doch auch.

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