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Laumann rüffelt Streeck für Vorstoß zu neuen Medikamentenregeln

via dts Nachrichtenagentur

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat die vom Bundesdrogenbeauftragten Hendrik Streeck geäußerte Skepsis an der Verabreichung teurer Medikamente an sehr Alte zurückgewiesen. „Es ist richtig, dass die Frage, wer welche Arzneimittel bekommen sollte, von der medizinischen Selbstverwaltung und insbesondere den Ärztinnen und Ärzten beantwortet werden muss. Das ist keine Aufgabe der Politik“, sagte der CDU-Minister dem „Spiegel“.

„Im Gegenteil: Die Politik hat sich da aus guten Gründen herauszuhalten, da es schlichtweg eine medizinische Frage ist“, sagte Laumann in Richtung seines Parteifreunds Streeck. „Das ist heute auch schon klar so geregelt.“

Der CDU-Gesundheitspolitiker Streeck hatte die Frage aufgeworfen, ob man sehr alten Menschen noch besonders teure Medikamente verordnen sollte. Es brauche in der medizinischen Selbstverwaltung „klarere und verbindliche Leitlinien, dass bestimmte Medikamente auch nicht immer ausprobiert werden sollten – es gibt einfach Phasen im Leben, wo man bestimmte Medikamente auch nicht mehr einfach so benutzen sollte“, sagte er dem Sender „Welt TV“.

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    14. November 2025 um 17.26 — Antworten

    Aha, Herrn Laumann ists aufgefallen. Dem Kanzler, wen wundert es noch, sind perverse Ideen egal, sind sie doch nur Randerscheinungen passend zum eigenen Rassismus – und Hundertjährige werden schon keine Demo anmelden.
    Ich erinnere mich an eine Umwelt-Demo, da standen zwei sehr Alte am Straßenrand mit einen Schild: „Wir demonstrieren bis wir sterben für die Zukunft unserer Erben“ stand da. Diese Zukunft ist bedroht, für die Jungen UND die Alten, bleibt diese „Regierung“ noch lange.

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