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Kretschmer: Bürger sollen ohne Vorgaben über Heizung entscheiden

via dts Nachrichtenagentur

Im Streit um das Gebäudeenergiegesetz hat sich der stellvertretende CDU-Vorsitzende Michael Kretschmer gegen jegliche Vorgaben für privates Heizen gewandt.

„Am Ende muss der Bürger allein entscheiden, welche Form der Energieversorgung er wählt: Öl, Gas, Pellets, Wärmepumpe, Solaranlage“, sagte Sachsens Ministerpräsident den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). „Das darf der Staat nicht vorgeben, weil er damit die Freiheitsrechte der Bürger einschränkt.“

Kretschmer zeigte sich zuversichtlich, dass die Menschen freiwillig Solaranlagen oder Wärmepumpe installierten. „Aber es gibt eben Bereiche, in denen das nicht geht“, fügte er hinzu. Das Heizungsgesetz müsse daher „auf ein normales Maß zurückgestutzt werden“, so der sächsische Ministerpräsident. „Wir brauchen Sicherheit und eine schlüssige Wärmeplanung.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    17. November 2025 um 15.23 — Antworten

    Als vor knapp vier Jahren der alte Gaskessel verreckt ist war schon geplant, auf eine Wärmepunpe umzusteigen. Als wir dann allerdings Angebote einholten war der Schock gross:
    – neuer, effizienterer Gaskessel (ein Viertel des Volumens bei gleicher Leistung) incl. Montage und Entsorgung des Altgerätes: 11.500,- €
    – Wärmepumpe (nur das nackte Gerät) ab 45.000,- €, Komplettpreis mit Ertüchtigung des Heizungssystems (Altbau Bj. 1851) im sechsstelligen Bereich. Örks. Da helfen auch keine 15 oder 20 Prozent Förderung, das ist heller Wahnsinn. Dazu kommt der Genehmigungsvorbehalt (Aussengerät) durch die Denkmalbehörde, die aktuell auch eine PV-Anlage auf dem Dach erfolgreich verhindert.
    Ergo wurde es ein neuer Gaskessel. Glücklich bin ich damit nicht, aber was soll man machen? Lotto spielen und hoffen?

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