Nachrichten

Grüne finden Maßnahmen gegen hohe Energiepreise unzureichend

via dts Nachrichtenagentur

Die Grünen im Bundestag halten die Maßnahmen der Regierung gegen die hohen Energiepreise für falsch ausgerichtet und fordern stattdessen ein Klimageld per Direktzahlungsmodus.

„Mit ihrer Kombination aus Tankrabatt und 1.000-Euro-Bonus will Schwarz-Rot aus irgendeinem Grund nur Menschen mit Auto oder Arbeitsvertrag erreichen“, sagte die klimapolitische Sprecherin Lisa Badum dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. „Und das auch nur, wenn Ölkonzerne und Arbeitgeber sich danach fühlen.“

Der Direktauszahlungsmechanismus aus der Ampel-Zeit würde es ermöglichen, unkompliziert alle Menschen in Deutschland zu entlasten – ein Klimageld sei pragmatisch und umweltschonend, argumentierte die Grünen-Politikerin. „Das Einzige, was dagegenspricht, sind fossile Lobbyinteressen“, sagte Badum.

Die Bundesregierung hat eine Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin für zwei Monate um jeweils rund 17 Cent pro Liter angekündigt, außerdem sollen Arbeitgeber eine steuer- und abgabenfreie „Entlastungsprämie“ von bis zu 1.000 Euro an Beschäftigte zahlen können.

Anzeige

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Grimm kritisiert Entlastungspläne: "Politik verkennt die Situation"

Nächster Artikel

Hausärzte warnen vor Zweckentfremdung der Tabaksteuer

1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    14. April 2026 um 7.32 — Antworten

    „Der kleine Mann fürchtet nichts mehr als Zusammenhänge zu begreifen…“ (Wolfgang Neuss in den 60–ern)
    Merke, in der derzeitigen Regierung sitzen viele kleine „Männer“, anders ist das grundsätzliche und sich wiederholende immer gleiche Verhalten dort nicht zu erklären.

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.