Oldenburg

Bad Zwischenahn richtet Landesgartenschau 2032 aus

Gleich 2 Jubiläen in Bad Zwischenahn: Es ist die 10. Auflage der Veranstaltung und das 30. Jahr nach der Gründung.

Gleich 2 Jubiläen in Bad Zwischenahn: Es ist die 10. Auflage der Veranstaltung und das 30. Jahr nach der Gründung.
Foto: Park der Gärten

Oldenburg (pm/ki/fg) Das niedersächsische Landeskabinett hat Bad Zwischenahn den Zuschlag für die Landesgartenschau 2032 erteilt. Die Gemeinde im Ammerland setzte sich diesmal mit ihrer Bewerbung durch. Für das Jahr 2030 war sie an Duderstadt gescheitert. Für die Finanzierung der Veranstaltung fließen vier Millionen Euro vom Land.

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Der Gemeinderat hatte sich im Juni 2025 einstimmig für die Bewerbung entschieden. Bad Zwischenahn ist damit die erste Gemeinde in Niedersachsen, die eine Landesgartenschau zum zweiten Mal ausrichtet. Die allererste Ausgabe fand dort vor 30 Jahren statt. „Die Landesgartenschau 2032 wird unsere Gemeinde nachhaltig prägen und unser Profil als lebenswerter und innovativer Ort weiter stärken“, sagt Bürgermeister Henning Dierks zu der Entscheidung.

Fünf Projekte im Mittelpunkt

Auf dem Gelände des früheren Bundeswehrkrankenhauses entsteht ein rund zwölf Hektar großer Seepark direkt am Zwischenahner Meer. Dort soll auch eine Gartenstadt auf zwei Hektar nachhaltiges Bauen mit grüner Infrastruktur verbinden.

Hinzu kommt eine neue Kulturhalle im Kurpark als Veranstaltungsort. Eine Fahrradverbindung soll darüber hinaus den Ortsteil Rostrup besser an das Zentrum anbinden. Und: Der Park der Gärten wird mit neuen Themen- und Schaugärten sowie interaktiven Ausstellungsflächen weiterentwickelt.

Ziele für Bad Zwischenahn

Christian Wandscher, Geschäftsführer der Bad Zwischenahner Touristik GmbH und künftiger Organisator der Landesgartenschau 2032, sieht in der Veranstaltung eine „erstklassige Chance, Bad Zwischenahn als modernen und nachhaltigen Tourismus-Standort weiterzuentwickeln“.

Auf diese Entwicklung baut auch Bürgermeister Henning Dierks. Er erhofft sich zudem eine Stärkung des Arbeitsmarktes in der Region und „langfristigen Mehrwert“ für die Bürger Bad Zwischenahns. Zudem sollen die Baumschulen als regionaler Partner profitieren und durch ihre Arbeit ein Spiegelbild der regionalen Gartenkultur in die Veranstaltung abbilden.

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