A20-Ausbau startet in Niedersachsen

Personen, v.l.n.r.: Dr. Michael Güntner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes), Olaf Lies (Ministerpräsident), Patrick Schnieder (Bundesverkehrsminister), Grant Hendrik Tonne (Landeswirtschaftsminister), Annette Meyers (Geschäftsbereichsleiterin Projektgruppe A20-Neubau, Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordwest, Außenstelle Oldenburg) und Cord Lüesse (Niederlassungsdirektor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes).

Personen, v.l.n.r.: Dr. Michael Güntner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Autobahn GmbH des Bundes), Olaf Lies (Ministerpräsident), Patrick Schnieder (Bundesverkehrsminister), Grant Hendrik Tonne (Landeswirtschaftsminister), Annette Meyers (Geschäftsbereichsleiterin Projektgruppe A20-Neubau, Die Autobahn GmbH des Bundes, Niederlassung Nordwest, Außenstelle Oldenburg) und Cord Lüesse (Niederlassungsdirektor der Niederlassung Nordwest der Autobahn GmbH des Bundes).
Foto: Die Autobahn GmbH

Oldenburg (jvs/pm/ki) Mit einem Spatenstich bei Jaderberg hat der Bau der A20 nun auch in Niedersachsen begonnen. Der Abschnitt liegt zwischen Westerstede und Jaderberg und gehört zur geplanten Verbindung bis Bad Segeberg in Schleswig-Holstein. Zunächst baut die Autobahn GmbH sechs Bauwerke entlang der Trasse. Der eigentliche Trassenbau soll Ende 2028 beginnen. Der Bund investiert in den ersten Bauabschnitt rund 340 Millionen Euro.

Die A20 soll langfristig eine durchgehende Fernstraßenverbindung zwischen Skandinavien, dem Baltikum und Westeuropa schaffen. Geplant ist eine Hauptverkehrsachse parallel zur Küste. Sie soll Häfen, Industrie- und Wirtschaftsstandorte zwischen den Niederlanden und der Ostsee besser verbinden. Für Bürger/innen bedeutet das Projekt nach Angaben der Beteiligten bessere Verbindungen, zugleich aber über Jahre Bauarbeiten entlang der geplanten Strecke.

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Sechs Bauwerke vor dem Trassenbau

Im niedersächsischen Abschnitt entstehen zunächst sechs von insgesamt 21 Bauwerken. Erst danach soll die Fahrbahn gebaut werden. Für die noch fehlenden 205 Kilometer der A20 teilen Schleswig-Holstein und Niedersachsen das Projekt in 16 Bauabschnitte auf.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder bezeichnete die A20 als „das wichtigste Infrastrukturprojekt Norddeutschlands“. Sie solle die Autobahnen in und um Hamburg entlasten und die Häfen an Nord- und Ostsee verbinden.

Weitere Abschnitte folgen

Auch Autobahn-Geschäftsführer Michael Güntner betonte die Bedeutung für Wirtschaft und Logistik. Die Küstenautobahn schaffe „dringend benötigte Kapazitäten für die Logistik der Energiewende und den Güterverkehr“. Niedersachsens Ministerpräsident Olaf Lies sprach von einem „Signal des Aufbruchs“ für bessere Verbindungen und wirtschaftliche Perspektiven im Norden.

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